Wohnen in Hamburg
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Wir fördern die Kultur der guten Nachbarschaft

Mit LIVE IM QUARTIER fördert die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft Kulturveranstaltungen, die in Ihrer Nachbarschaft stattfinden, zum Beispiel im Striepensaal in Neuwiedenthal, im Laurens-Jannssen-Haus in Kirchdorf oder im Jenfeld-Haus.
 
Wir freuen uns, dass wir für diese Spielzeit das Deutsche Schauspielhaus als Kooperationspartner gewinnen konnten. An vier Spielorten im Hamburger Stadtgebiet entwickeln die Profis von Deutschlands größtem Sprechtheater gemeinsam mit Menschen vor Ort Stücke, die das Thema Nachbarschaft unter unterschiedlichen Herangehensweisen beleuchten. Wir hoffen, Sie sind genauso gespannt wie wir, welche Antworten und neue Fragen dabei auftauchen. Gehen Sie mit LIVE IM QUARTIER auf Entdeckungsreise in Ihre Nachbarschaft!
 
 Veranstaltungsort
Jenfeld-Haus
Charlotttenburger Straße 1
22045 Hamburg
 Abendkasse und Einlass:
19.30 Uhr

Eintritt:
alle Veranstaltungen 7,- EUR

Kartenvorverkauf:
Jenfeld-Haus
Charlotttenburger Straße 1
22045 Hamburg
Tel. (0 40) 6 54 40 60
info@jenfeld-haus.de
Montag - Freitag 10 - 15 Uhr

SAGA GWG Geschäftsstelle Jenfeld
Coseler Twiete 6
22045 Hamburg
Tel. (0 40) 4 26 66-34 00
Montag - Donnerstag 10 - 17 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr


17. November 2011, 20.00 Uhr

Hafennacht
Lieder vom Wasser
mit Uschi Wittich (Gesang), Erk Braren (Gitarre) und Heiko Quistorf (Akkordeon) 

nw_live_Hafennacht e.V kleinHafennacht spielen maritime Lieder, weil sie die See lieben und die See sie liebt. Ihr Seemannsgarn handelt vom Weggehen und vom Wiederkommen und von der großen Sehnsucht dazwischen. Musik im Netz des Lebens. Angefangen hat es mit einer Idee, andere Wege in der Seemannsmusik zu gehen: fernab vom Schlager und touristischen Kompromissen Musik aus dem Norden zu interpretieren und wieder zu erfinden und in atmosphärischen Konzerten vorzutragen.

Hafennacht schreiben neue Lieder und ziehen bekannte Gassenhauer aus dem Wasser. Manchmal verändern sie gar nicht so viel und trotzdem klingt es nach etwas Neuem. Musik für Hamburg und die Welt. Eine persönliche Auswahl von Liedern, die dem Wasser gehören!

 
 

27. Januar 2012, 20.00 Uhr
28. Januar 2012, 20.00 Uhr

Mega-Hyper-Super-Rocket - Die kleinen Helden von Jenfeld
Eine Produktion mit dem Schauspielhaus Hamburg
Regie JAN PHILLIP MEYER

jenfeld_live_DSH_QFWer warst du? Wer bist du? Was wolltest du werden? Alle Menschen haben Träume – aber uns geht es nicht um die langweiligen Klassiker wie viel Geld, große Villa oder schnelle Autos, sondern um die Kleinigkeiten und Großigkeiten drum herum. Eine Wundermaschine bauen, einmal eine Nacht allein im Vergnügungspark sein oder den Röntgenblick wie Superman. Wenn dich jetzt eine gute Fee besucht und die drei Wünsche frei hättest, welche wären das? Für welche Fähigkeit würdest du dich entscheiden?

„Mega-Hyper-Super-Rocket“ setzt sich mit Träumen und Wünschen der Menschen von nebenan auseinander, die vielleicht nicht alle erfüllt werden können, aber es glücklich macht, sie zu haben. Gemeinsam mit einer Handvoll jungen Schauspielern erzählen oder spielen Jenfelder aller Altersklassen auf der Bühne die kleinen und großen Wünsche von damals und heute.

 

 

9. Februar 2012, 20.00 Uhr

Lili Marleen und Lale Andersen
Musikalische Lesung
mit Gilla Cremer (Lesung und Gesang) und Gerd Bellmann (Klavier)

nw_live_Lili Marleen klein„Vor der Kaserne, vor dem großen Tor ...“ Wer kennt es nicht, das wehmütige Lied um Lili Marleen, das im Zweiten Weltkrieg für Soldaten in allen Ländern zum Symbol für Heimweh, Sehnsucht und vor allem für Hoffnung auf ein Wiedersehen wurde. Lale Andersen, die Frau, die mit jenem Lied weltbrühmt wurde, verließ 1929, sechs Wochen nach der Geburt des dritten Kindes, ihre Familie, weil sie sich selbst verwirklichen wollte. Weil sie spielen, singen, weil sie ans Theater wollte. Als Lili Marleen wurde sie international verehrt und umjubelt. Ihre große Liebe jedoch war der Schweizer Komponist und spätere Hamburger und Pariser Opernintendant Rolf Liebermann.
 
In ihrer Biografie „Der Himmel hat viele Farben“ erzählt Lale Andersen ihre ganz persönliche Geschichte, die Gilla Cremer gemeinsam mit dem grandiosen Musiker Gerd Bellman dem Publikum auf eindringliche Weise nahebringt.Christine Schütze ist eine überaus seriöse Pianistin, die das Konservatorium mit Einser-Abschluss verlassen hat und als Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Rostock arbeitet. Mehr noch: Die Hamburgerin gewann bereits als Kind Talentwettbewerbe und spielte weltweit auf zahlreichen Festivals.
 




 

17. März 2012, 20.00 Uhr 
 

Tüünkram vun de Waterkant
Plattdeutsche Lesung 
mit Edgar Bessen 

nw_live_Edgar Bessen kleinSeit mehr als 50 Jahren ist Edgar Bessen auf den Bühnen Hamburg zuhause.
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater und Film arbeitet Edgar Bessen auch für den Hörfunk und wirkt vor allem in Kinder- und Schulfunksendungen mit. Außerdem führt er seit Jahren Regie bei niederdeutschen Hörspielen.

Der Ohnsorg- und Thalia-Mime liest aus Gedichten und Geschichten von Hamburg Autoren wie Arnold Risch, Günter Lüdge und Benno Strand. Der Abend bietet Heiteres und Besinnliches „auf Hochdüütsch un Platt“. Unter dem Motto „Tüünkram vun de Waterkant“ verspricht das eine abwechslungsreiche Mischung. Freuen Sie sich mit uns auf Edgar Bessen!

 

 

20. April 2012, 20.00 Uhr

Amerika
nach dem Roman von Franz Kafka
mit Philipp Hochmair, Regie: Bastian Kraft

nw_live_Amerika klein„Hello, my name is Karl Roßmann. I’m 17 years old. Ich habe mich verirrt.“
 
Kafkas epochales Werk schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts hellsichtig die Figur des „Vertriebenen“. Vertrieben durch die Eltern, vertrieben aus Europa. Karl Rossmann ist 17 Jahre alt, als er von seinen Eltern in die USA geschickt wird, weil ein Dienstmädchen ein Kind von ihm bekommt. Die Geschichte eines Heimatlosen, dem Amerika nicht, wie Hunderttausenden von freiwilligen Auswanderern zum Ort der Verheißung wird, sondern zum Ort des sozialen Abstiegs – ein Antibild zu Familien wie den irischen Kennedys oder deutschen Kaufmannsfamilien, die sich dort eine neue Existenz aufbauten.
 
„Ein brillianter Philipp Hochmair erspielt sich darin die Erzählung über das Eingesperrtsein in einem weiten Land.“ Münchner Merkur