Wohnen in Hamburg
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Kultur der guten Nachbarschaft

SAGA GWG engagiert sich für Kunst und Kultur in den Stadtteilen genauso wie für Sport und soziale Quartiersarbeit. Für Hamburgs größten Vermieter gehört zum Wohnen mehr als die Wohnung und der Hausflur. Kunst und Kultur fördern die Kommunikation und damit auch die Lebensqualität. Kunst bringt Menschen zusammen und belebt Stadtteile auf besondere Weise. Erst durch eine Kultur der guten Nachbarschaft, in der die Menschen sich wohl fühlen, entfalten Wohnimmobilien auch nachhaltig ihren vollen Wert. Für SAGA GWG ist das nachbarschaftliche Miteinander ein hohes Gut in den Quartieren. In Hamburgs Süden begeistert die von der SAGA GWG Geschäftsstelle Süderelbe initiierte Kulturreihe neuwiedenthallive die Bewohner. Darüber hinaus unterstützt die SAGA GWG Mietergruppen, die künstlerisch arbeiten, vergibt Ateliers, ein Kunststipendium und fördert weitere Linien der Quartiers-Kultur wie XXL Kunst an Hochhäusern, Kunst in Treppenhäusern und Wohnanlagen sowie den Hamburger Comedy Pokal.
 
Ort:
SAGA GWG Geschäftsstelle Süderelbe
Striepenweg 45a, 21147 Hamburg
 
 


16.10.2009, 20.00 Uhr

Von Haien und Heringen  - Ein Abend mit Eddy Winkelmann
Norddeutsche Geschichten und Lieder 

live NW 2009 Von Haien und Heringen_Eddy WinkelmannWir freuen uns zum Auftakt einen echten Hamburger Jung hier zu Gast zu haben. Eddy Winkelmann, in Wilhelmsburg geboren, ist Geschichtenerzähler, Liedermacher und Sänger. Bekannt durch viele NDR Sendungen, "Lüders Krug", "Hafenmelodie" und "Lieder so schön wie der Norden", führt sein Programm durch die Irrungen und Wirrungen des Alltags.
Zwischen Haien und Heringen erzählt und singt er von fummelnden Kraken und Fischstäbchen, die auf dem Weg in die Saragossa See sind.
Fein in Panade und schick um die Alster.
 
 

 

 21.11.2009, 20.00 Uhr

Meine tolle Scheidung - Komödie von Geraldine Aaron
Mit Claudia Isbarn, Regie: Petra Behrsing  

live NW 2009 Scheidung 1Angela Kramer-Lippert, eine Frau mittleren Alters, erfährt, dass ihr Ehemann Max sie wegen eines deutlich jüngeren, mexikanischen Models verlassen will. Nahezu zeitgleich eröffnet ihr die halbwüchsige Tochter, dass sie mit ihrer neuen Leidenschaft, einem deutlich älteren Schlagzeuger, zusammenziehen wird.
Nach Jahrzehnten in der Rolle als Ehefrau und Mutter muss Angela sich nun damit abfinden, allein zu sein und nach einem neuen Sinn in diesem umgekrempelten Leben zu suchen. Einer ersten Begeisterung über die ungewollt gewonnene Freiheit folgt sehr schnell die Ernüchterung: Blind Dates, gut gemeinte Verkupplungsversuche der Freunde und nächtliche Gespräche mit der Telefonseelsorge sind kein Ersatz für das Leben zu zweit.
Angelas Weg von der ersten Erkenntnis der Untreue ihres Ehemanns bis hin zur konsequenten Trennung ist lang, ihre Art, mit dem Alleinsein fertig zu werden, exzentrisch, bissig und extrem komisch. 
 
 


18.12.2009, 20.00 Uhr

texte + tannine - Eine Weinlesereise mit Gotthard Scholz
Lesung mit Weinprobe 

live NW 2009 Texte+Tannine_Gotthard ScholzVier Texte, vier Weine, vierzig Dias – so lautet das einfache Konzept für rund zwei Stunden sinnliches Gesamtkunstwerk.
Am Anfang von „texte + tannine“ stand die Leidenschaft für Wein, Bücher und Reisen: Seit 20 Jahren besucht der Journalist und Hörbuchverleger Gotthard Scholz italienische Weinbaugebiete und stöbert in der Literatur dieser Regionen.  
Und er lebt diese Passion inzwischen auch ganz öffentlich aus, also vor Zuhörern und Mittrinkern. Bei der Weinprobe, Lesung und einer kleinen Diashow nimmt er die Besucher mit in die faszinierende Landschaft der Toskana. Da heißt es: Platz nehmen und genießen!
 



 
19. Dezember 2009, 15.00 Uhr
Kindertheater zu Weihnachten

Monster und Gesponster - Ein Stück des Figurentheaters „Wolkenschieber“
für alle ab 4 Jahren 

live NW 2009 Gruselparty„Eigentlich wollte ich nur den alten Reisekoffer vom Dachboden meiner Großmutter holen, doch plötzlich sah ich dort im Dämmerlicht so ein kleines Kerlchen! Ich weiß nicht genau, was es war, aber ich glaube es war ein Monster. Mit einer Dose Blutwurstpampe und Spinatcrackern werde ich versuchen es anzulocken. Mal sehen, vielleicht kommt es noch mal raus!“
Doch nicht nur das Monster Örbs wohnt auf dem Dachboden. Auch das Gespenst Wilbur Oleander Alexander von Miranda hat sich seit der letzten Nacht dort eingerichtet. Ob sich die beiden verstehen und was sonst noch so alles passieren kann in einer Geisterstunde, das seht ihr gespickt mit vielen Liedern und Musik in diesem Theaterstück.
 
„Schaut ihr unter euer Bett
oder aus dem Fenster,
erschreckt doch nicht, wir sind doch nett, sind Monster und Gespenster.“

 

 
15.01.2010, 20.00 Uhr

Das Leben der Judy Garland - Ein musikalisches Portrait von und mit Birgit Lünsmann
Am Klavier: Wolfgang Kauder 

live NW 2009 garland_fotoDas aufregende Leben der Judy Garland in einer musikalischen Revue: Garland, die 1969 im Alter von nur 47 Jahren verstarb, errang Weltruhm durch ihre Filmrollen und Welthits wie „Somewhere over the rainbow“. Häufige Depressionen, Tablettensucht, ständige Geldnöte und vier Scheidungen kratzen an dem perfekten Bild. Wie war die Mutter von Liza Minnelli wirklich? War ihre Welt so traumhaft wie die des Märchenlandes „Oz“? Auf ihrer Suche nach Antworten verwebt Birgit Lünsmann geschickt Biographie, Lieder und Zitate der Hollywood-Legende. Dabei kopiert Birgit Lünsmann nicht, sie lässt vielmehr den Regenbogen dieser außergewöhnlichen Entertainerin in all seinen Farben und Facetten schillern. Das Portrait einer Frau, ihr Leben am Limit und über den Triumph in der Tragödie.
 
 
 
 
 

 

19. Februar 2010, 20.00 Uhr

Michael Krebs - Vom Wunderkind zum Spätentwickler
Comedy und Musik 

live NW 2009 MichaelKrebs3Eigentlich wollte Michael Krebs einfach nur ein richtiger Rock’n Roller und ein echtes Sexsymbol werden. 
Aber das ist nicht so leicht, wenn man ein schwäbisches Muttersöhnchen und Anhänger des Schmusepianisten Richard Clayderman ist. Dieser Konflikt zwischen Wunsch und Wirklichkeit wurde im Laufe der Jahre so groß, dass er Künstler werden musste, um ihn öffentlich ausleben zu können. Schlimm für ihn, aber lustig fürs Publikum
Der smarte Wahlhamburger bereiste mit seinen Comedyprogrammen bereits den gesamten deutschsprachigen Raum und machte u.a. auch in „Ottis Schlachthof“, bei Jürgen von der Lippes „Comedy Paten“, im „Nightwash“ und im „Quatsch Comedy Club“ Station. Für seine abenteuerliche Verbindung aus Kitsch, Schweinkram und Philosophie heimste er mittlerweile 15 Kleinkunstpreise ein. Lernen Sie die „komische Antwort auf Richard Clayderman“ (Hamburger Abendblatt) kennen und erfahren Sie mehr über die gravierenden Folgen, die die Liebe zu einer Zahnarzthelferin oder ein Hausverbot bei Aldi mit sich bringen kann.
 


 

19.03.2010, 20.00 Uhr

De Hamborger Schietgäng
Lieder aus Hamburg und drumrum 

live NW 2009 schiet2Im September 2008 rief Jochen Wiegandt einen Trupp von Musikern verschiedener Stilrichtungen zusammen. Eines war allen gemeinsam: die Liebe zu Liedern vom Wasser und aus Norddeutschland. Seitdem wirbelt die Hamborger Schietgäng um den NDR-Moderatoren Jochen Wiegandt die norddeutsche Shantyszene mächtig auf. Acht Musiker und Sänger umfasst die Band, die gemeinsam ein paar Jahrhunderte Bühnenerfahrung aufweist. Und mit ihrer unheilbaren Liebe zur Musik können sie das Publikum innerhalb kürzester Zeit anstecken. Nicht von ungefähr bucht der NDR sie immer wieder gern für seine Live-Veranstaltungen.
Denn sie präsentieren ihr Programm aus Poller-Songs, Ölzeug-Hits und Rettungsring-Schlagern einfach mitreißend. In diesem Sinne: Denn man to!
 
 

 

 

16.04.2010, 20.00 Uhr

Tiefsinn im Parkett – ein Kästner-Kabarett
Mit dem Ensemble BerlinerTingelTangel
Musikalisch-literarisches Kabarett 

live NW 2009 BerlinerTingelTangeldBerlin war in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts der rechte Ort für Erich Kästner. Ab 1927 lebte der Dichter und Journalist in der für ihn „interessantesten Großstadt der Welt“.
Kästner war ein geistreicher, wenn auch enttäuschter Aufklärer, der klar und verständlich sprach, ohne dabei einfache Lösungen anzubieten. Es dauerte nicht lang, bis er auch vom Kabarett entdeckt wurde. Kästner selbst hatte ursprünglich kaum an die Bühne gedacht. Vor allem seine Gedichte waren wegen ihrer bis dahin ungewohnten Mischung aus Witz und Gefühl inzwischen jedoch so bekannt geworden, dass sie auch beim Rezitieren Zuspruch fanden. Er nannte seine eigenen Verse „Gebrauchslyrik“. Sie beschäftigten sich - rational, sarkastisch, sentimental und schnoddrig - mit dem Alltag der kleinen Leute. Erich Kästner vermied jedes Pathos und vermeintlichen „dichterischen“ Tiefsinn.
 
Die Kabarettgruppe BerlinerTingelTangel zeigt die Vielseitigkeit dieses großen Autors und wirft mit Witz, Charme und viel Musik Schlaglichter auf Stationen seines künstlerischen Lebens.