Wohnen in Hamburg
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Wir fördern die Kultur der guten Nachbarschaft

Mit LIVE IM QUARTIER fördert die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft Kulturveranstaltungen, die in Ihrer Nachbarschaft stattfinden, zum Beispiel im Striepensaal in Neuwiedenthal, im Laurens-Jannssen-Haus in Kirchdorf oder im Jenfeld-Haus.
 
Wir freuen uns, dass wir für diese Spielzeit das Deutsche Schauspielhaus als Kooperationspartner gewinnen konnten. An vier Spielorten im Hamburger Stadtgebiet entwickeln die Profis von Deutschlands größtem Sprechtheater gemeinsam mit Menschen vor Ort Stücke, die das Thema Nachbarschaft unter unterschiedlichen Herangehensweisen beleuchten. Wir hoffen, Sie sind genauso gespannt wie wir, welche Antworten und neue Fragen dabei auftauchen. Gehen Sie mit LIVE IM QUARTIER auf Entdeckungsreise in Ihre Nachbarschaft!
 
 
Striepensaal
Striepenweg 40, 21147 Hamburg
 
Kartenpreis: 7,- EUR
Kindertheater: 3,- EUR

Vorverkauf in der SAGA GWG Geschäftsstelle Süderelbe
Striepenweg 45a, 21147 Hamburg
Do 10.00 bis 17.00 Uhr 
Freitag 10.00 bis 12.00 Uhr
 


21. Oktober 2011, 20.00 Uhr
22. Oktober 2011, 18.00 Uhr

Schauspielhaus Hamburg + Bewohner des Stadtteils
"Hast Du mal ein Ei... " - ein theatraler Hausrundgang 

nw_live_Schauspielhaus_Hast_Du_ein_Ei kleinAn diesem Wochenende im Oktober wird das Haus am Striepenweg 40 zum Theater. Ein Haus ist wie ein Buch mit vielen Kapiteln. Wenn man es liest, wird es zum Krimi, zur Komödie, zum Liebesroman oder zur Daily Soap. Es erzählt von Träumen und Wünschen, aber auch von Ernüchterungen. Die eigenen vier Wände sind Schutzort dieser Geschichten. Oft weiß man gar nicht, wer mit einem unter einem Dach lebt. Tür an Tür, Vorgarten an Vorgarten, leben wir zusammen. Und weil wir so wenig wissen, fangen wir an zu rätseln ...

In einem theatralen Hausrundgang erzählen Bewohner Neuwiedenthals und ein backstage Jugendclub des Schauspielhauses aus ihren Leben als Nachbarn. Sie bespielen Flure und Wohnungen, zeigen Interviews und natürlich Theaterszenen, in denen es um ihre Heimat geht. Denn das gleiche Dach über dem Kopf zu haben verbindet.

Eine Produktion mit dem Schauspielhaus Hamburg
Regie:  Angela Peters, Gesche Lundbeck


 
 
 

 
 16. Dezember 2011, 20.00 Uhr

Swinging Christmas
Weihnachtsgeschichten und internationale Weihnachtslieder
mit Claudia Isbarn (Lesung), Anke Fischer (Gesang) und Enno Dugnus (Klavier)

nw live_Swinging ChristmasDie Weihnachtsgeschenke sind eingekauft, der Karpfen ist bestellt, der Tannenbaum steht schon auf dem Balkon, es duftet nach frischen Plätzchen. Dann ist es Zeit, sich gemütlich zurückzulehnen und sich auf wunderschöne Weise auf das bevorstehende Fest einzustimmen.

Freuen Sie sich auf besinnliche und auch heitere Weihnachtsgeschichten, vorgelesen von Claudia Isbarn. Begleitet wird sie von Enno Dugnus und Anke Fischer, die amerikanische Weihnachtslieder im Stil von Jazz und Swing rhythmisch, fröhlich oder auch festlich interpretieren.
 
 

 
 

 17. Dezember 2011, 15.00 Uhr

Die Schöne... und der Froschkönig 
Figurentheater Ambrella - für alle ab 4 Jahren 

nw_live_Die Schöne und der Frosch kleinEin Clown führt durch die beiden Märchen „Die Schöne und das Ungeheuer“ und „Der Froschkönig“: Bis die Kiste mit dem Frosch gefunden ist, erzählen Oskar und Gretel die Geschichte von dem Vater, der drei Töchter hatte, denen er von seiner Reise etwas mitbringen wollte. Natürlich war es die Jüngste und Schönste, die sich weder Schmuck noch ein Prachtkleid wünschte, sondern „nur“ eine Rose.

Aber nirgends war eine Rose zu kaufen - bis der Vater einen Garten fand, in dem tatsächlich rote Rosen wuchsen. Aber, ach! Sie wurden von einem Ungeheuer bewacht, dem er das Versprechen geben musste, zu seinen Diensten zu stehen.
Anstatt seiner ging die jüngste Tochter zu dem Ungeheuer! Nachdem es sich mit ihrer Hilfe in einen Prinzen verwandelt hat, findet sich auch die Kiste mit dem Frosch...

 

 
 

 20. Januar 2012, 20.00 Uhr

Hafennacht
Lieder vom Wasser
mit Uschi Wittich (Gesang), Erk Braren (Gitarre) und Heiko Quistorf (Akkordeon) 

nw_live_Hafennacht e.V kleinHafennacht spielen maritime Lieder, weil sie die See lieben und die See sie liebt. Ihr Seemannsgarn handelt vom Weggehen und vom Wiederkommen und von der großen Sehnsucht dazwischen. Musik im Netz des Lebens. Angefangen hat es mit einer Idee, andere Wege in der Seemannsmusik zu gehen: fernab vom Schlager und touristischen Kompromissen Musik aus dem Norden zu interpretieren und wieder zu erfinden und in atmosphärischen Konzerten vorzutragen.

Hafennacht schreiben neue Lieder und ziehen bekannte Gassenhauer aus dem Wasser. Manchmal verändern sie gar nicht so viel und trotzdem klingt es nach etwas Neuem. Musik für Hamburg und die Welt. Eine persönliche Auswahl von Liedern, die dem Wasser gehören!

 

 
17. Februar 2012, 20.00 Uhr

Lili Marleen und Lale Andersen
Musikalische Lesung
mit Gilla Cremer (Lesung und Gesang) und Gerd Bellmann (Klavier)

nw_live_Lili Marleen klein„Vor der Kaserne, vor dem großen Tor ...“ Wer kennt es nicht, das wehmütige Lied um Lili Marleen, das im Zweiten Weltkrieg für Soldaten in allen Ländern zum Symbol für Heimweh, Sehnsucht und vor allem für Hoffnung auf ein Wiedersehen wurde. Lale Andersen, die Frau, die mit jenem Lied weltbrühmt wurde, verließ 1929, sechs Wochen nach der Geburt des dritten Kindes, ihre Familie, weil sie sich selbst verwirklichen wollte. Weil sie spielen, singen, weil sie ans Theater wollte. Als Lili Marleen wurde sie international verehrt und umjubelt. Ihre große Liebe jedoch war der Schweizer Komponist und spätere Hamburger und Pariser Opernintendant Rolf Liebermann.
 
In ihrer Biografie „Der Himmel hat viele Farben“ erzählt Lale Andersen ihre ganz persönliche Geschichte, die Gilla Cremer gemeinsam mit dem grandiosen Musiker Gerd Bellman dem Publikum auf eindringliche Weise nahebringt.Christine Schütze ist eine überaus seriöse Pianistin, die das Konservatorium mit Einser-Abschluss verlassen hat und als Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Rostock arbeitet. Mehr noch: Die Hamburgerin gewann bereits als Kind Talentwettbewerbe und spielte weltweit auf zahlreichen Festivals.
 
 
 

 

 16. März 2012, 20.00 Uhr

Tüünkram vun de Waterkant
Plattdeutsche Lesung 
mit Edgar Bessen 

nw_live_Edgar Bessen kleinSeit mehr als 50 Jahren ist Edgar Bessen auf den Bühnen Hamburg zuhause.
Neben seiner umfangreichen Arbeit für Theater und Film arbeitet Edgar Bessen auch für den Hörfunk und wirkt vor allem in Kinder- und Schulfunksendungen mit. Außerdem führt er seit Jahren Regie bei niederdeutschen Hörspielen.

Der Ohnsorg- und Thalia-Mime liest aus Gedichten und Geschichten von Hamburg Autoren wie Arnold Risch, Günter Lüdge und Benno Strand. Der Abend bietet Heiteres und Besinnliches „auf Hochdüütsch un Platt“. Unter dem Motto „Tüünkram vun de Waterkant“ verspricht das eine abwechslungsreiche Mischung. Freuen Sie sich mit uns auf Edgar Bessen!

 

 

 20. April 2012, 20.00 Uhr

Amerika
nach dem Roman von Franz Kafka
mit Philipp Hochmair, Regie: Bastian Kraft

nw_live_Amerika klein„Hello, my name is Karl Roßmann. I’m 17 years old. Ich habe mich verirrt.“
 
Kafkas epochales Werk schildert zu Beginn des 20. Jahrhunderts hellsichtig die Figur des „Vertriebenen“. Vertrieben durch die Eltern, vertrieben aus Europa. Karl Rossmann ist 17 Jahre alt, als er von seinen Eltern in die USA geschickt wird, weil ein Dienstmädchen ein Kind von ihm bekommt. Die Geschichte eines Heimatlosen, dem Amerika nicht, wie Hunderttausenden von freiwilligen Auswanderern zum Ort der Verheißung wird, sondern zum Ort des sozialen Abstiegs – ein Antibild zu Familien wie den irischen Kennedys oder deutschen Kaufmannsfamilien, die sich dort eine neue Existenz aufbauten.
 
„Ein brillianter Philipp Hochmair erspielt sich darin die Erzählung über das Eingesperrtsein in einem weiten Land.“ Münchner Merkur