(07.10.2008) Hamburgs Wohnungskonzern SAGA GWG wurde von der renommierten Hamburger Lichtwark-Gesellschaft heute abend die Gustav-Schiefler-Medaille 2008 verliehen. Gewürdigt wird mit der Auszeichnung das besondere und langjährige Kunstengagement des Unternehmens für die Menschen in den Hamburger Wohnquartieren, hob Heiner Limbrock, der Vorsitzende des Bundes Deutscher Architekten, in seiner Laudatio am Abend im Rahmen einer Feier im Museum der Arbeit hervor.
Das Grußwort der Stadt überbrachte Staatsrat Dr. Manfred Jäger in Vertretung für die Senatorin der Behörde für Kultur, Sport und Medien, Prof. Karin von Welck. Der Vorstandsvorsitzende von SAGA GWG, Lutz Basse, nahm die undotierte Auszeichnung für das Haus dankend entgegen.
Nach Beurteilung des Vorsitzenden der Lichtwark-Gesellschaft, Peter Schmidt, habe SAGA GWG wie keine andere städtische Gesellschaft frühzeitig die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Gesellschaft und zur Förderung und sozialen Stabilisierung von Nachbarschaften erkannt und mit zahlreichen Fördermaßnahmen umgesetzt.
Begründung der Lichtwark-Gesellschaft, Zitat: „Mit besonderem Engagement unterstützt SAGA GWG die Kunstschaffenden und ermöglicht breiten Gesellschaftsschichten den unverbindlichen Zugang zur Bildenden Kunst.
Das Unternehmen erhält die Auszeichnung für folgende Aktionen im Bereich Bildende Kunst:
- Aufbau und Betreuung einer Kunstsammlung von Hamburger Künstlern über Jahrzehnte
- Kunst im Treppenhaus – Bilder in Hochhäusern
- Quartierskünstler auf der Veddel – Arbeitsstipendium mit Atelier im Wohngebiet
- Skulpturen im öffentlichen Raum – traditionelle Sammlung Hamburger Bildhauer in Wohnanlagen."
Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung von Studierenden der Hochschule für Musik in Hamburg. Ausgestellt wurden 16 Bronze-Plastiken aus dem Bestand von SAGA GWG.
SAGA GWG gibt dazu eine 84-Seiten starke Broschüre heraus (Titel: „Kunst im Quartier. Hamburgs großer Vermieter fördert Kunst in den Stadtteilen. Beispiele aus acht Jahrzehnten“), die Sie im Internet per Download erhalten können.
>> Download der Broschüre hier.
Zum sechsten Mal seit 1998 zeichnet die Lichtwark-Gesellschaft alle zwei Jahre Privatpersonen, Firmen und Institutionen mit der Gustav-Schiefler-Medaille für „Verdienste zur Förderung der bildenden Künste in Hamburg” aus. Geehrt werden Unternehmen und Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die Kunst und Kultur in Hamburg verdient gemacht haben.
Bisherige Preisträger:
1998 Deutsche Genossenschafts- und Hypothekenbank und
Architekten BPHL & Partner
2000 Hemann F. Reemtsma Stiftung
2002 Paul Theodor Hoffmann, Initiator der Kunsttreppe und das
Hamburger Abendblatt
2004 Christa Block und die Galerie im Hotel Elysée
2006 Hildegard Thoennes, geborene Voss
Die Medaille erinnert an den Juristen und ehemaligen Landgerichtsdirektor Gustav Schiefler, einem Weggefährten Alfred Lichtwarks. Sein privates Leben stand vor allem im Zeichen seiner künstlerischen Neigungen. Schiefler hatte mit Lichtwark vieles gemeinsam: die Förderung von Kunst und Künstlern, die Sammelleidenschaft, die Liebe zu Hamburg, das ästhetische Erziehungsideal und die persönliche Befriedigung aus der Beschäftigung mit Kunst. Sein Wirken ist auf vielfältige Weise Vorbild für heutige Generationen. Seine Initiativen und sein Lebenswerk können heute Kunstfreunde, Vereinigungen und Unternehmen dazu ermutigen, in ihrer Bereitschaft zu Mäzenaten- und Sponsorentum in ähnlicher Weise tätig zu werden.
Ansprechpartnerin bei der Lichtwark-Gesellschaft: Franziska Neubecker, f.neubecker@lichtwarkgesellschaft.de
Carl Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 10
Der Hamburger Weg
SAGA GWG vermietet mehr als 130.000 Wohnungen und rund 1.600 Gewerbeobjekte und leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter sowie Quartiersentwicklungen erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und Vermögenssicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Der städtische Konzern verfolgt eine ausge wogene, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren. Diese Balance stabilisiert Hamburgs Nachbarschaften und ist Voraussetzung für den ökonomischen Erfolg des Geschäftsmodells