(17.12.07) Im Hamburger Rathaus hat Senator Axel Gedaschko die Gewinner des Senats-Wettbewerbs „Familie gewinnt – Hamburg sucht seine familienfreundlichsten Wohnquartiere“ ausgezeichnet. Gedaschko: „Hamburg kann nur wachsen, wenn Kinder und Familie bei uns willkommen sind. Der Wettbeweb ‚Familie gewinnt’ ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“
In jedem der sieben Hamburger Bezirke hat eine Jury über die Preisvergabe entschieden. Die Gewinner-Projekte erhalten ein Preisgeld von 10.000 Euro. Fünf der Projekte wurden von Hamburgs großem Wohnungsunternehmen SAGA GWG oder dessen Tochterunternehmen Pro Quartier unterstützt und gefördert. Die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) lobte einen Sonderpreis, ebenfalls in Höhe von 10.000 Euro, für ein achtes Projekt aus.
SAGA GWG gratuliert den familienfreundlichen Initiativen, weil die Beteiligten mit iher ehrenamtlichen Arbeit wichtige Beiträge zur sozialen Stabilisierung der Wohnquartiere leisten.
Diese fünf Preisträger-Projekte werden von SAGA GWG unterstützt:
Spielplatzgruppe Dahrendorfweg (Hamburg Mitte)
Mieter engagierten sich für einen Spielplatz und organisieren bis heute die Ausgabe von Spielgeräten an Kinder sowie Freizeitangebote für die Nachbarschaft.
Lenzsiedlung e.V.: „Berti Buddel braucht Hilfe“ (Eimsbüttel)
Der Stadtteilverein Lenzsiedlung e.V. engagierte sich für den Anbau eines neuen Bürgerhauses, weil die bestehenden Räumlichkeiten für das große Angebot und die vielen Aktivitäten im Quartier nicht mehr ausreichen.
ella Kulturhaus Langenhorn: „Auf die Plätze – fertig – Kunst“ (Hamburg-Nord)
Bei diesem Projekt können Kinder und Jugendliche den öffentlichen Raum kreativ und aktiv mitgestalten. Künstler unterstützen sie in verschiedenen AGs, zum Beispiel zu Film, Literatur, Bildende Kunst, Theater und Fotografie.
Spielwohnung 3: „Garten der Bewegung“ (Wandsbek)
In einem „Spielhaus“ betreuen Mieter ein- bis fünfjährige Kinder ehrenamtlich. Künftig nutzen sie auch die angrenzende Freifläche als Spielgarten für Kinder und Eltern.
Arbeitskreis Sandbek/ Mietercafé Sandbek e.V. (Harburg)
Im Arbeitskreis Sandbek arbeiten seit 1992 Bewohner und ansässige Institutionen, darunter SAGA GWG, daran, ein familienfreundliches Umfeld im Quartier zu schaffen und die Lebensqualität zu erhöhen. Projekte des Arbeitskreises sind zum Beispiel ein Mietercafé als offener Ort der Kommunikation und Begegnung, eine Kindertierwiese und ein Projekt für jugendliche Spätaussiedler, das Konflikten im Quartier begegnet.
Weitere ausgezeichnete Projekte:
"Max-B": Arbeiten, Wohnen & Kultur GbR (Altona)
Dieses familienfreundliche Bauprojekt an der Max-Brauer-Allee besteht aus neun Häusern, die sich um drei miteinander verbundene Innenhöfe gruppieren. Die Innenhöfe werden von den Kindern vollständig als Spielfläche benutzt. Wohnungen, Arzt-Praxen, Büros und ein Café ermöglichen das gemeinschaftliche Leben verschiedener Generationen.
Verein für Kinder- und Jugendförderung in Neu-Allermöhe e.V.: „Spielscheune der Geschichten“ (Bergedorf)
Die geplante Spielscheune soll mit einem Indoor-Spielangebot aus Erzähl-, Bildungs- und künstlerischen Angeboten die Auseinandersetzung mit unterschiedliche Religionen und Kulturen anstoßen, Verständnis wecken und interkulturelle Begegnungen fördern.
Jesus Center e.V. – „Bollerwagen Spielmobil“ (Sonderpreis der WK)
Mitarbeiter des Vereins „Jesus Center“ gehen mit einem Bollerwagen voller Spielzeug auf die Spielplätze und Hinterhöfe in St. Pauli, und bieten dabei nicht nur Kindern etwas zum Spielen, sondern auch Eltern Gespräche und Informationen zu Hausaufgabenhilfe, Musik- und Lernangeboten an.
Carl Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 11
Der Hamburger Weg
SAGA GWG vermietet rund 135.000 Wohnungen und Gewerbeobjekte und leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter und Quartiersentwicklungen erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und Vermögenssicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf Basis eines langfristigen Unternehmenskonzepts verfolgt der städtische Konzern eine qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zugleich des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren. Dies führt zu stabilen Nachbarschaften und ist Voraussetzung für den ökonomischen Erfolg des Unternehmens als Systemvermieter. Diese Balance kennzeichnet den Hamburger Weg.