Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück Spatenstich für moderne Schulen im Süden

Modernisierungsprogramm von 32 Schulen beginnt

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig und Stadtent-wicklungssenator Axel Gedaschko besuchen Baustelle Maretstraße

(31.10.07) Mit einem symbolischen ersten Spatenstich beginnt das Modernisierungsprogramm für 32 Schulen in Hamburgs Süden. GWG Gewerbe, ein SAGA GWG Tochterunternehmen, baut im Harburger Phoenixviertel das neue Stadtteil-Schulzentrum in der Maretstraße (s. Architektengrafik).

Die Senatoren Alexandra Dinges-Dierig (BBS) und Axel Gedaschko (BSU) besichtigen diese erste Baustelle des auf 25 Jahre vereinbarten Programms „Modell Hamburg Süd“ zur Modernisierung und Bewirtschaftung von Schulen für 650 Mio. Euro.
 
Gemeinsam mit der BBS lädt SAGA GWG heute zum symbolischen Spatenstich für das Stadtteil-Schulzentrum, Maretstraße 50, 21073 Hamburg. An der Informationsveranstaltung mit Schulbesichtigung, Grußworten und Imbiss nehmen außerdem teil: Torsten Meinberg, Bezirksamtsleiter Harburg, Lutz Basse, SAGA GWG Vorstandsvorsitzender, Michael Sachs, SAGA GWG Vorstandsmitglied, Joachim Thurmann, GWG Gewerbe Sprecher  der Geschäftsführung, Schulleiter Hermann Krüger, Vertreter der Projekt-AG „Modell Hamburg Süd“ bei der BBS, bautechnische Fachleute, Hausmeister sowie Elternvertreter und Schüler.


Vertrag über Modernisierung und Bewirtschaftung (ÖÖP)
Im Juni 2007 wurde über umfängliche Investitionen und die laufende Bewirtschaftung von 32 Schulen bis ins Jahr 2032 zwischen dem städtischen Unternehmen GWG Gewerbe und der Behörde für Bildung und Sport (BBS) eine Öffentlich-Öffentliche Partnerschaft vertraglich vereinbart.

GWG Gewerbe modernisiert und bewirtschaftet seit 1. Juli 2007 die 32 an dem Projekt teilnehmenden Schulen in Wilhelmsburg, Finkenwerder und Harburg. Der Vertrag hat ein Volumen von 650 Mio. Euro. Ein Großteil entfällt auf Sanierungs-, Neubau- sowie Erweiterungsbauleistungen. Die Investitionen sollen schon bis 2012 abgeschlossen sein.

Mit der Modernisierung der Schulen trägt SAGA GWG zur sozialen und städtebaulichen Aufwertung von Quartieren in Hamburgs Süden bei und unterstützt damit das Senatsprogramm „Sprung über die Elbe“.


Schon in dieser ersten Projektphase beginnt GWG Gewerbe an 14 Schulstandorten mit der Arbeit:

Noch in diesem Jahr werden für weitere 4 Schulen Bauaufträge zur Modernisierung erteilt und mit Bauarbeiten wird begonnen an den Schulen:
Ehestorfer Weg, Cranz, Arp-Schnitger-Stieg und Heisenberg Gymnasium.

In der konkreten Planung sind weitere 9 Schulstandorte und werden im Frühjahr 2008 in die Ausführung gehen (Modernisierung und Neubau). Das sind die Schulen An der Burgweide, In der Alten Forst, Scheeßeler Kehre, Gesamtschule Wilhelmsburg-Rotenhäuser Straße, Kapellenweg, Gesamtschule Finkenwerder und Gymnasium Finkenwerder sowie das Immanuel-Kant-Gymnasium.


Einzelheiten zum Neubau in der Maretstraße

Im Auftrag der Behörde für Bildung und Sport (BBS) baut GWG Gewerbe in der Maretstraße ein Schulgebäudekomplex mit mehr als 6.000 Quadratmetern Nutzfläche. Das neue Stadtteil-Schulzentrum (Community Center) für 800 Schüler bis zur 10. Klasse ist als Ganztagsschule mit Dreifeld-Sporthalle und einem angegliederten Freizeitzentrum konzipiert. Dieses Freizeitzentrum wird als Stadtteil-Begegnungsstätte mit Übungsräumen, Tonstudio, Fotolabor, Gruppenräumen für Stadtteilinitiativen und Beratungsangeboten sowie einer Cafeteria ausgestattet.

Mit dem Bau der Sporthalle wird in diesen Tagen begonnen. Die Spielfeldfläche der Halle wird 45 x 27 Meter bei einer Hallenhöhe von 7 Metern betragen. Fertigstellung ist im Sommer 2008 vorgesehen. Baubeginn für Schule und Freizeitzentrum mit rund 5.130 Quadratmetern Nutzfläche ist August 2008, Fertigstellung ist im November 2009. Die Baukosten belaufen sich auf 15,7 Mio. Euro.

Das Stadtteil-Schulzentrum entsteht auf dem Gelände der bisherigen Grundschule Maretstraße, die mit der 200 Meter entfernten Haupt- und Realschule Bunatwiete bis heute eine organisatorische Einheit bildet. Nach den Bauarbeiten wird der Schulstandort Bunatwiete aufgegeben.

Während der Bauarbeiten werden die Schüler der Maretstraße in andere Gebäude umquartiert.

Die Schulgebäude der Maretstraße werden abgebrochen mit Ausnahme eines Mitteltraktes für 12 Klassen (1.050 Quadratmeter Nutzfläche), der kürzlich modernisiert wurde und dem künftigen Schulzentrum erhalten bleibt.


Klimaschutz
Das neue Schulzentrum Maretstraße wird in der Bewirtschaftung durch GWG Gewerbe mindestens ein Viertel weniger Heizenergie verbrauchen als die heutigen Schul- und Sportgebäude. In Zahlen: Die neuen Gebäude werden pro Jahr 75 Tonnen des Klimakillers Kohlendioxid (CO2) weniger emittieren, was 7 voll beladenen LKW entsprechen würde. Zum Leistungspaket der GWG Gewerbe gehören konsequente Maßnahmen zur Verringerung von CO2-Emissionen.


Architektur
Entworfen hat den Neubau das Hamburger Architekturbüro Rainer Wischhusen, das sich mit Schulbauten in Hamburg und Niedersachsen einen Namen gemacht hat. Im Rahmen von PPP-Projekten wurden in Niedersachsen schon Schulen-Projekte realisiert.

Der Schulbaukörper entwickelt sich L-förmig und damit entlang der Maret- und Baererstraße und nimmt weitgehend Rücksicht auf den vorhandenen wertvollen Baumbestand. Die gewählte Dreigeschossigkeit ist funktional, städtebaulich verträglich und für den Schulbetrieb gut geeignet. Mit etwas Abstand zum Schulbaukörper wird die Stadtteilbegegnungsstätte an der Baererstraße erstellt.

Das Raumprogramm des Stadtteil-Schulzentrums beinhaltet Klassenräume, Fachklassenräume, eine Pausenmehrzweckhalle mit Essensausgabe sowie einen Verwaltungstrakt; alles ist auf Ganztagsbetrieb ausgerichtet. Auch eine Hausmeisterwohnung entsteht. Die Stadtteilbegegnungsstätte erhält Beratungsräume, das Café mit Küche und diverse Räume für Beratung, Betreuung und Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche und Erwachsene.

Eine Architektengrafik des neuen Stadtteil-Schulzentrums Maretstraße senden wir Ihnen gern auf Anfrage per E-Mail.


Fragen an die Behörde für Bildung und Sport (BBS), Hamburg:
Alexander Luckow, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. (0 40) 4 28 63-20 03


Carl Mario Spitzmüller, SAGA GWG Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 11

Der Hamburger Weg
SAGA GWG vermietet rund 135.000 Wohnungen und Gewerbeobjekte und leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter und Quartiersentwicklungen erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und Vermögenssicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf Basis eines langfristigen Unternehmenskonzepts verfolgt der städtische Konzern eine qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zugleich des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren. Dies führt zu stabilen Nachbarschaften und ist Voraussetzung für den ökonomischen Erfolg des
Unternehmens als Systemvermieter. Diese Balance kennzeichnet den Hamburger Weg.