Aus Anlass 85 Jahre SAGA
(04.09.2007) Hamburgs großes Wohnungsunternehmen gründet eine gemeinnützige Stiftung zur Förderung von Wohnen, Nachbarschaft und Quartiersentwicklung. Die neue Institution ergänzt das bisherige soziale Engagement des Konzerns in Hamburg für den sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren.
Mit Zuwendungen aus der Stiftung sollen quartiersbezogene soziale Projekte und Initiativen gefördert werden, die im Rahmen der bisherigen oft eher kleinteiligen Stadtteilarbeit von SAGA GWG nicht oder nicht in dem wünschenswerten Umfang unterstützt werden können. Ziel ist ein mittel- bis langfristiger Nutzen für die betroffenen Nachbarschaften im Sinn des „Stiftungszwecks“ (s. u.).
Senator Axel Gedaschko, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, gibt heute die Gründung der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft bekannt. Vor 250 geladenen Gästen und Journalisten erläutert der Senator auf einem Empfang anlässlich des 85-jährigen Bestehens der SAGA im Museum der Arbeit Ziele und Aufgaben der neuen Stiftung im Kontext der Quartiersentwicklung für die „Metropolregion Hamburg – Wachsende Stadt“. Senator Gedaschko wird sich als Vorsitzender des Kuratoriums bei der Stiftung engagieren.
Auf dem Empfang sprechen auch Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen aus Berlin, sowie Lutz Basse, Vorstandsvorsitzender SAGA GWG und Vorstandsmitglied Michael Sachs. Im Rahmenprogramm präsentieren sich junge Musiker aus Billstedt: Hip Hop Academy und Klangstrolche aus dem „Kulturpalast im Wasserwerk“.
Lutz Basse: „Durch Gründung und Mittelausstattung der Stiftung wird das Unternehmen einen weiteren Beitrag zur Förderung der Integration der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Hamburger Wohnquartieren leisten, sowie sozial ausgeglichene, gute nachbarschaftliche Verhältnisse fördern und dabei Verständnis und Akzeptanz stärken.“
Die Stiftung wird mit einem Vermögen von 1.500.000 Euro ausgestattet und verfolgt gemeinnützige Zwecke im Sinn der Abgabenordnung. Darüber hinaus werden laufende Zuwendungen aus verschiedenen Einnahmequellen von SAGA GWG aus Sondererträgen erfolgen. Das Stiftungsvermögen kann durch Zustiftungen erhöht werden.
So können voraussichtlich Zuwendungen pro Jahr von 150.000 bis 200.000 Euro für Stiftungszwecke bereitgestellt werden.
Die Gründung der Stiftung wird im Rahmen einer Themenwoche im Museum der Arbeit bekannt gegeben. Ausstellung, Fachvorträge und Podiumsdiskussionen finden vom 1. bis 8. September statt. Titel der Ausstellung: „SAGA GWG – der Hamburger Weg. 85 Jahre sozialer Wohnungsbau und Quartiersentwicklung.“ Die Themenwoche veranstaltet SAGA GWG gemeinsam mit dem Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg, und dem Architektur Centrum.
Stiftungszweck
Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck der Stiftung ist die Förderung kultureller Zwecke, des Gedankens der Völkerverständigung und des Sports sowie die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung von steuerbegünstigten Zwecken anderer steuerbegünstigter Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts, die ebenfalls mildtätige Zwecke fördern in den Bereichen Bildung und Erziehung, Jugend- und Altenhilfe sowie Kultur, internationale Gesinnung, Toleranz, Völkerverständigung, Wohlfahrtspflege und Sport.
Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt, arbeitet unabhängig sowie weltanschaulich und politisch neutral.
Carl Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 11
Unsere Aufgabe
SAGA GWG vermietet rund 135.000 Wohnungen und Gewerbeobjekte und leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter und Quartiersentwicklungen erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und Vermögenssicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf Basis eines langfristigen Unternehmenskonzepts verfolgt der städtische Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zugleich des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren. Dies führt zu stabilen Nachbarschaften und ist zugleich Voraussetzung für den ökonomischen Erfolg des Unternehmens als Systemvermieter und Bestandshalter. Diese Balance kennzeichnet den Hamburger Weg.