Förderprogramm für studentisches Wohnen auf der Elbinsel
(07.04.2006) Senator Dr. Michael Freytag hat heute die ersten neuen Studentenwohnungen im Reiherstiegviertel besucht. Sie sind das Ergebnis des Förderprogramms für studentisches Wohnen, das der Senator bereits 2004 für die Veddel initiiert hat und seit Anfang 2006 für das Reiherstiegviertel anbietet. Die Stadt fördert Mietwohnungen für Studenten mit insgesamt 1 Mio. Euro.
Auf der Veddel ist das Programm ein Erfolgsmodell: Bis heute haben sich 300 Studenten für die Veddel entschieden. 165 Wohnungen wurden insgesamt angemietet. Damit ist die Fördersumme in Höhe von 1 Mio. Euro bereits jetzt ausgeschöpft. Mit den Studenten kamen auch neue Geschäfte: Tapas-Bar, Galerie, Friseur und Bäckerei. Das Viertel ist lebendiger, jünger, spannender.
Gemeinsam mit SAGA GWG Vorstandsmitglied Michael Sachs überzeugte der Senator sich vor Ort von dem Ergebnis des Programms. Sachs: „Die ersten Mietverträge sind ein schöner Erfolg für unsere gezielte Arbeit in den Stadtteilen. Hier geht es um die Entwicklung eines gemischten Quartiers mit Wohnen und Gewerbe. Wir fördern studentisches Wohnen, weil es den Stadtteil insgesamt stärkt.“
Sachs kündigte weitere Baumaßnahmen für das südliche Reiherstiegviertel an und erläuterte Angebote des Eigentumswohnungsvertriebs an Mieter in der Veringstraße. Das Treffen fand in einem SAGA-Gebäude der 1920er Jahre in der Veringstraße 56 statt, mit einer expressionistischen, original in grün wieder hergestellten Fassade
Das unterschätzte Reiherstiegviertel ist geprägt von Altbauten, vielfach aus den 1920er Jahren, und erinnert an das beliebte Eimsbüttel. Der geförderte Bereich liegt im Verlauf der Straßen Veringstraße, Mannesallee, Sanitastraße, Fährstraße, Vogelhüttendeich, Weimarer Straße, Georg-Wilhelm-Straße. Dort haben SAGA und GWG rund 1.000 Wohnungen und können davon pro Jahr rund 100 Wohnungen mit zwei und mehr großen Zimmern für Studierende zur Verfügung stellen. In der Nähe ist das bekannte Kulturzentrum „Honigfabrik“.
SAGA GWG hat in ganz Wilhelmsburg in die rund 8.000 eigenen Wohnungen seit 1995 etwa 140 Mio. Euro an Modernisierungen und Infrastrukturverbesserungen investiert. Dazu zählt auch die Sanierung und farbliche Wiederherstellung der denkmalgeschützten Fassaden aus den 1920er Jahren in der Veringstraße, Nr. 51 bis 91.
Das Förderprogramm für studentisches Wohnen wird seit dem 01.07.2004 durch den Senat in Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK), dem Studentenwerk, SAGA GWG und weiteren Vermietern zunächst auf der Veddel und seit Anfang 2006 auch in Wilhelmsburg angeboten. Die Miet-Förderung errechnet sich aus der Differenz der geforderten Miete und einer Zahlung des Mieters in Höhe von maximal 178 Euro „warm“ für jedes Zimmer mit mehr als 10 Quadratmeter inklusive Nutzung von Küche, Bad, Flur. Voraussetzung ist, dass die Studenten an einer Hamburger Hochschule immatrikuliert sind und sich mit erstem Wohnsitz in den Fördergebieten anmelden.
Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 10
Unsere Aufgabe
SAGA GWG bewirtschaftet rund 135.000 Wohnungen, davon die Hälfte frei finanziert. Der städtische Konzern leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter und Quartiersentwicklungen im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Vermögenssicherung und Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf Basis des Unternehmenskonzepts „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zum sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung für den Erfolg des Geschäftsmodells als Bestandshalter