Große Banner mit Gedichten an Wohnhäusern
(15.06.2007) Die Veddel hat heute für drei Wochen eine lyrische Meile bekommen. An den Fassaden der Veddeler Brückenstraße hängen entlang von 250 Gebäudemetern 13 große Banner. Gedichte in den Originalsprachen von Wolfgang Borchert, Nazim Hikmit, Moliére und anderen schmücken die Straße. Tafeln mit den deutschen Übersetzungen und Informationen zu den Gedichten finden sich an den Hauseingängen. Die Sprachenvielfalt spiegelt die kulturelle Vielfalt des Quartiers wider, in dem rund die Hälfte der Bewohner Migranten sind. Die Gedichte wurden von Anwohnern und des von Studenten gegründeten Veddeler Freizeitvereins ausgesucht.
Eröffnet wurde die Kunstaktion von Holger Rullmann, Leiter der GWG-Geschäftsstelle Hamburg-Süd. Die Gäste gingen – begleitet von einer mobilen Catering Station – die Straße entlang, während die Banner nacheinander entrollt wurden.
SAGA GWG ermöglicht das Projekt als Sponsor. Die Aktion ist ein weiterer Schritt auf dem Weg des Quartiers zum Szene-Viertel, in dem die Kunst mehr und mehr zuhause ist. Dazu hat der Zuzug von 350 Studenten in den letzten drei Jahren beigetragen. Außerdem fördert SAGA GWG dort derzeit einen Quar-tierskünstler mit einem zweijährigen Stipendium. „Poesie der Straße“ ist zudem ein Projekt des IBA Kunst- und Kultursommers 2007.
Kerstin Matzen, Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 16
Unsere Aufgabe
SAGA GWG vermietet rund 135.000 Wohnungen und Gewerbeobjekte und leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter und Quartiersentwicklungen erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und Vermögenssicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf Basis eines langfristigen Unternehmenskonzepts verfolgt der städtische Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zugleich des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren. Dies führt zu stabilen Nachbarschaften und ist zugleich Voraussetzung für den ökonomischen Erfolg des Unternehmens als Systemvermieter und Bestandshalter. Diese Balance kennzeichnet den Hamburger Weg.