Start für neue Kulturreihe auf der Veddel von SAGA GWG
(10.02.2007) Hamburger Kulturinstitutionen wagen den Sprung über die Elbe und präsentieren eigene Produktionen auf der Veddel. Mit dabei in der ersten Saison sind das Deutsche Schauspielhaus, das Ohnsorg Theater, das Schmidt Theater und die Hochschule für Musik und Theater. Die neue Kulturreihe, die SAGA GWG künftig an jedem 2. Samstag im Monat auf der Elbinsel veranstaltet, heißt "veddellive - hamburg goes elbinsel".
Beim heutigen Eröffnungsabend begrüßten Axel Gedaschko, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, und Willi Hoppenstedt, SAGA GWG Vorstand, in der Sporthalle Veddel, Am Zollhafen 5 b, 20539 Hamburg.
Das Eröffnungsprogramm "Veddel Ahoi" aus dem Schmidt Theater bestritten die bekannten Comedians Sebastian Schnoy und der Sieger des Comedy Pokals 2005, Dirk Langer alias Nagelritz, sowie das Improvisations-Ensemble Steife Brise. Die 160 Plätze der Halle waren ausverkauft und das Publikum aus der Nachbarschaft und von weiter her jubelte und forderte Zugaben.
Künftig besteht das Programm von veddellive aus Comedy, plattdeutschem Stück, Jugendtheater und Musical. Es soll die unterschiedlichen Bewohnergruppen der Veddel ansprechen und auch Menschen aus anderen Stadtteilen einladen, die Elbinsel für sich zu entdecken. veddellive wird von der Hamburger Agentur Christiane Frohne betreut, die auch im Süden die Kulturreihen "Bünte live" und "Neuwidenthal live" für SAGA GWG erfolgreich umsetzt.
Auf der Veddel tut sich was
Die traditionsreiche Hafenarbeiter- und Einwandererinsel Veddel wird neu entdeckt als Stadtteil mit vielen Kulturen, bedeutender Backstein-Architektur und günstiger Lage als Scharnier zwischen HafenCity und Innenstadt. Ideal gerade für junge Leute mit neuen Ideen und Projekten. Preiswerter Wohnraum, günstige Ateliers, neue Szenetreffs und die Nähe zur Innenstadt per S-Bahn machen die Veddel zunehmend attraktiv.
SAGA GWG hat die Potenziale und Qualitäten der Veddel früh erkannt und gehandelt. Neben der Modernisierung der rund 1.000 Wohnungen und Gewerbeobjekte fördert das Unternehmen mit Kunst, Theater, Sport und sozialen Angeboten eine Kultur der guten Nachbarschaft. Für Hamburgs größten Vermieter gehört zur Wohnqualität mehr als attraktive Immobilien. So wurde die milieugeschützte Sporthalle Veddel am Zollhafen 5b saniert und ausgebaut, in der neben Sport jetzt auch Kultur angeboten wird. Der Hamburger Comedy Pokal war im Januar zum zweiten Mal Gast und nun startet die neue Kulturreihe "veddellive".
Außerdem haben sich auf der Veddel neue kulturelle Aktivitäten entwickelt: Ein Zimmertheater-Projekt von Studenten, die so genannte Hafensafari mit künstlerischen Installationen rund um die Veddel oder die musikalische Land-Art. Unter dem Namen VEDDELERLEBEN veranstalten zahlreiche Initiativen ein buntes Kulturprogramm vom und für den Stadtteil.
2007 feiert die Veddel in ihrer jetzigen Form 75-jähriges Bestehen. Der Trendforscher Wippermann hat kürzlich mit einer Studie festgestellt, dass Wilhelmsburg und die Veddel die Hamburger Bezirke der Zukunft sein werden.
Mehr Infos der Bewohner auch unter: http://www.veddel-aktiv.de http://www.elbinsel.net und http://www.unmut-veddel.de
Weitere Veranstaltungen von "veddellive":
Samstag, 10. März 2007 um 20.00 Uhr, "Frauke Petersen oder Die heilige Johanna der Einbauküche", Produktion des Ohnsorg-Theaters mit Herma Koehn
Samstag, 14. April 2007 um 15.00 Uhr, "Die Schöne und das Biest oder die Geschichte eines Kusses", Produktion des Deutschen Schauspielhauses mit Julia Nachtmann und Harmann Book
Samstag, 12. Mai 2007 um 20.00 Uhr, "Highlights of Broadway", Musicalproduktion mit Absolventen und Studenten der Hochschule für Musik und Theater
Carl Mario Spitzmüller,
Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 10
Unsere Aufgabe
SAGA GWG vermietet rund 135.000 Wohnungen und Gewerbeobjekte und leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter und Quartiersentwicklungen erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und Vermögenssicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf Basis eines langfristigen Unternehmenskonzepts verfolgt der städtische Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zugleich des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren. Dies führt zu stabilen Nachbarschaften und ist zugleich Voraussetzung für den ökonomischen Erfolg des Unternehmens als Systemvermieter und Bestandshalter. Diese Balance kennzeichnet den Hamburger Weg