Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück „Kunst im Treppenhaus“ im Museum

Museum für Kunst und Gewerbe zeigt Gemälde aus Hochhaus

(16.11.2006) Das Museum für Kunst und Gewerbe am Steintorplatz zeigt im Rahmen einer Schau über das Hamburger Künstlerpaar Hilda Körner (1920 – 1995) und Lothar Walter (1922 – 2003) neun Kunstwerke Walters, die als vergrößerte Reproduktionen im Treppenhaus des Hochhauses Korachstraße 1 im Stadtteil Lohbrügge hängen. In den 13 Stockwerken des Hochhauses sind ebenso viele kolorierte Zeichnungen von Lothar Walter seit 2001 im Rahmen von „Kunst im Treppenhaus“ dauerhaft ausgestellt. Die Schau im Museum zeigt davon neun Originalbilder (Aquarelle) und setzt sie zu Gebäude-Fotos des Hochhauses von Andreas Bock spannend in Beziehung.

Die Vernissage „Hilda Körner und Lothar Walter – ein Künstlerpaar in Hamburg“ ist am Donnerstag, 16. November 2006, 18.00 Uhr, im Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, 20099 Hamburg. Die Ausstellung läuft vom 17.11.06 bis 18.02.2007.

Mit der eigenen Reihe „Kunst im Treppenhaus“ bringt das Wohnungsunternehmen SAGA GWG seit 2000 Kunstwerke in hohe Wohnhäuser, um den Mietern einen Kunstgenuss im eigenen Stockwerk zu ermöglichen und damit zugleich die Identifikation der Menschen mit ihrem Quartier zu fördern. „Kunst im Treppenhaus“ umfasst inzwischen rund 240 Werke von Hamburger Künstlern in 15 Hochhäusern. In Osdorf sind zwei weitere Häuser mit 30 Bildern in Vorbereitung. Die Initiative ging von Kunstengagierten Kollegen der GWG aus. Kurator ist der freischaffende Künstler und pensionierte GWG-Mitarbeiter Ragnar Lethi aus Rosengarten.

„Kunst im Treppenhaus“: Liste der „vertikalen Ausstellungen“ in Wohnhäusern von SAGA GWG:

Stadtteil und Adresse  Künstler        Anzahl Bilder
Lohbrügge                         
Korachstraße 1 Lothar Walter  13
Korachstraße 3      Harriet Schellig        10
Korachstraße 5  Max M. Holst    16
Korachstraße 7  Almut Nesemann  15
Korachstraße 9 Gerhard Kotrade 14

Anbringung im Jahre 2000 
Präsentatation 02.02.2001

  gesamt  68
     
Neuwiedenthal     
Striepenweg 45 Max M. Holst      16 
Striepenweg 40 Inna Gilberg  18 
Präsentation 14.02.2003   gesamt  34
     

Mümmelmannsberg               

   
Kandinskyallee 20  Walter C. Icheln 22
Große Holl 2  Bettina Bick 25
Rahewinkel 5 Frauenmalgruppe WIR 24
Präsentation 06.02.2004   gesamt  71
     
Osdorf                    
Kroonhorst 130 Anton Tomci Cenic 15
Bornheide 81    Bettina Bick 13
Bornheide 83 Brigitte Grenz 11
Präsentation 12.04.2006   gesamt  39
     
St. Pauli     

Zirkusweg 11, Am Elbpark
Seniorenwohnanlage      ,
100 m² Wandbild in Fresko-Technik                      

Alexandra Erdtmann-Baradlaiova  1
     
Groß Borstel      
Schwartauer Straße 2 - 614      Klaus R. Gerlach

14

  Max M. Holst 6
  Ragnar Lethi 6
Präsentation 22.06.2005   gesamt  26
     
Bilder insgesamt    238
     
Zurzeit in Vorbereitung für 2007:     
Osdorf     
Kroonhorst 128   13
Bornheide 79    18
     


Quelle: Zusammenstellung SAGA GWG 13.11.2006          


Kontakt zum Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg: Margit Tabel-Gerster, Pressestelle, Tel. (040) 42 81 34-53 53,  http://www.mkg-hamburg.de/

Öffnungszeiten: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Steintorplatz, 20099 Hamburg: Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstag bis 21.00 Uhr, Eintritt: 8 / 5 Euro, dienstags ab 16.00 Uhr immer 5 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei.

Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 10

Unsere Aufgabe
SAGA GWG bewirtschaftet rund 135.000 Wohnungen, davon die Hälfte frei finanziert. Der städtische Konzern leistet mit Zahlungen an den Gesellschafter und Quartiersentwicklungen im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Vermögenssicherung und Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf Basis eines langfristigen Unternehmenskonzepts verfolgt der Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zum sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung für den Erfolg des Geschäftsmodells als Bestandshalter.