Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück Ein neuer Park auf der Veddel

Senator Dr. Freytag weiht Grünanlage ein und besucht Quartier

(31.10.2005) Auf der Veddel ist ein Park mit Boulebahn und künstlerisch gestaltetem Stein-Pavillon für die Mieter der GWG und Nachbarn neu angelegt worden. Zur Einweihung im Beisein von Mietern, davon zahlreichen Studenten, Initiativen, Schülern sowie örtlichen Politikern, Stadtteilentwicklern und Vorstand von SAGA GWG besucht Hamburgs Senator für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Dr. Michael Freytag, heute vormittag die Veddel. Der Park liegt im Hof zwischen Am Zollhafen 5 und Veddeler Brückenstraße, 20539 Hamburg.

Durch einen studentischen Architekturwettbewerb und intensive Mieterbeteiligung bei der Planung 2004 ist der ehemals dicht zugewachsene, große Innenhof nun für 300.000 Euro mit einer Grünachse und Bänken aufwändig umgestaltet und neu bepflanzt worden.

Auf seinem Quartiersbesuch besichtigt der Senator auch die ehemalige Polizeisporthalle, direkt angrenzend auf dem Innenhofgelände. Hier laufen seit einem halben Jahr die Umbauarbeiten zu einer attraktiven Multifunktionshalle für Kultur, Sport und nachbarschaftliche Initiativen, realisiert durch BSU (750.000 Euro) und GWG.

Als dritte neue Attraktion sind im Anbau der Sporthalle im 1. Stock vier Künstlerateliers, davon eine Künstleratelierwohnung, geplant. Ausbau für weitere 300.000 Euro ab Mitte 2006. Dies alles dient der weiteren Aufwertung und positiven Entwicklung des Quartiers.

Auf der Einweihung erklärt Senator Dr. Freytag in seinem Grußwort: „Hier auf der Veddel ziehen alle an einem Strang: Behörden, Bezirk, alte und neue Bewohner. Die jungen Menschen, vor allem Studenten, die sich jetzt für die Veddel entschieden haben, ziehen Kunst, Kultur und Gastronomie an. Das Ergebnis ist ein Quartier mit neuem Gesicht und hoher Attraktivität.“

Vorstandmitglied von SAGA GWG, Michael Sachs, fügt hinzu: „Die Veddel ist ein besonderes Beispiel für eine in vielerlei Sicht gelungene Quartiersaufwertung, deren Nachhaltigkeit wir durch weitere Investitionen in die soziale und besonders auch kulturelle Infrastruktur sichern.“

Auf der Einweihung singt ein Kinderchor der Schule Slomanstieg für die Gäste. Auch Boulekugeln liegen für die neue Bahn bereit.

Hintergrund „Veddel“
Der Stadtteil Veddel zwischen Norderelbe und Wilhelmsburg hat im Laufe der vergangenen beiden Jahre eine besondere, positve Entwicklung genommen, die inzwischen in der ganzen Stadt mit Anerkennung wahrgenommen und begrüßt wird. Dieser gemeinsame Erfolg ist das Ergebnis engagierter, geduldiger und nachhaltiger Anstrengungen der aktiven Partner im Quartier u. a. flankiert vom städtischen Förderprogramm für studentisches Wohnen. Die Zeichen dieser gelungenen Quartiersentwicklung sind erkennbar im Zuzug von inzwischen mehr als 300 (!) Studenten, neuen Ladengeschäften, einem modernisierten Wohnungsbestand (GWG verfügt über mehr als 1.000 Wohnungen) und nicht zuletzt in den sozialen Einrichtungen mit ihren Leistungen.


Ausblick auf ein künftiges Nutzungskonzept für die „Sporthalle“:

• Kultur: Gastspiele eigener Kulturveranstaltungen wie bei bünte live und neuwiedenthal live (durch GWG Hamburg-Süd); diskutiert wird eine Kooperation mit Kampnagel und der freien Theaterszene Hamburgs sowie eine Veranstaltung des Comedy Pokal u. a.

• Sport: Polizeisportverein und Unisport mit Programm; Seniorensport und Gesundheitsprävention gefördert von Dritten

• Schule, Kindertagesstätte und örtliche Gruppen erhalten Raum zur Nutzung für eigene Aktivitäten

Die Eröffnung der Halle mit einer attraktiven Abendveranstaltung ist voraussichtlich Ende Januar 2006.

 


Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 11

Unsere Aufgabe
Der Unternehmensverbund SAGA GWG bewirtschaftet rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Dividendenzahlungen und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Haushaltskonsolidierung und zur Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zum sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung für den Erfolg des Geschäftsmodells als Bestandshalter.