Berichtstitel: “Zueinander. Über Hamburgs Brücken“
(28.06.2005) Hamburgs Wohnungsunternehmen SAGA GWG hat das Geschäftsjahr 2004 mit einer Steigerung von Umsatz und Ergebnis bei erneut gewachsener Kundenzufriedenheit sowie unverändert hoher Investitionstätigkeit positiv abgeschlossen. Mit Vorlage des Geschäftsberichts 2004 heute vor der Presse in den neuen Räumen der beiden Gesellschaften haben Vorstand und Geschäftsführung, Lutz Basse (Vorsitzender), Willi Hoppenstedt und Michael Sachs, über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet.
Der Unternehmensverbund SAGA GWG leistet der Freien und Hansestadt Hamburg auch im Berichtsjahr nennenswerte Beiträge für den Haushalt und den sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren.
Die Ergebnisse des Unternehmensverbunds im Geschäftsjahr 2004:
Das Ergebnis vor Steuern im Unternehmensverbund beträgt 51,3 Mio. Euro (Vorjahr 38,5 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 40,6 Mio. Euro (davon SAGA 32,3 Mio. Euro, GWG 8,3 Mio. Euro).
Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung konnten gegenüber dem Vorjahr durch die Nutzung von Ertragspotenzialen und durch Mietveränderungen erneut gesteigert werden. Der Konzernumsatz lag 2004 bei 738,3 Mio. Euro (SAGA 535,3 und GWG 203,0) gegenüber 703,3 Mio. Euro im Vorjahr.
Die unverändert hohe Bautätigkeit zur Absicherung der Produktqualität auf hohem Niveau verbesserte das Wohnungsangebot beider Unternehmen. Die Investitionen in grundlegende Modernisierungen und umfassende Maßnahmen zur sozialen Quartiersentwicklung beliefen sich bei SAGA GWG auf insgesamt 254,3 Mio. Euro (SAGA 178,8 und GWG 75,5).
Die Neubautätigkeit von insgesamt 117 fertig gestellten Wohnungen ergänzte 2004 die qualitative Weiterentwicklung des vorhandenen Wohnungsangebotes von SAGA GWG.
Im Unternehmensverbund blieb die Zahl der Beschäftigten im Berichtsjahr mit insgesamt 980 Mitarbeitern annähernd gleich (2003: 976). Als großer Ausbilder in Hamburg waren 2004 bei SAGA GWG 43 Auszubildende zu Kaufleuten der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft angestellt.
Der Eigentumswohnungsvertrieb leistete im zweiten Jahr seiner Geschäftstätigkeit mit der Veräußerung von 294 Wohnungen aus den Beständen von SAGA GWG einen überplanmäßigen Ergebnisbeitrag.
Mit dieser Entwicklung bewegt sich der Konzern weiterhin im Rahmen der langfristigen Ziele des Unternehmenskonzeptes „Zukunftsperspektiven SAGA GWG 2010 – Chancen einer nachhaltigen qualitativen Wachstumsstrategie" und hat seine Position auf dem Hamburger Wohnungsmarkt zunehmend gefestigt. Im Zuge eines langfristig orientierten Investitionsprogramms werden Neubau-, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen für jährlich 250 bis 300 Mio. Euro in der Stadt realisiert. Damit ist SAGA GWG ein bedeutender Auftraggeber der mittelständischen Bauwirtschaft in der Metropolregion Hamburg.
An der Steigerung von Serviceorientierung, Produktqualität und Güte der Dienstleistungen wird konsequent gearbeitet. Wachsende Werte bei der Wohnzufriedenheit unserer Kunden und die annähernde Vollvermietung unseres Wohnungsbestandes bestätigen den Erfolg dieses Engagements.
Darüber hinaus prüfen die Gesellschaften zur Abrundung ihres immobilienwirtschaftlichen Engagements den Ankauf eines größeren Pakets an Grundstücken, bei denen zur Zeit Erbbaurechte bestehen, sowie die Ablösung von Wiederkaufsrechten der FH Hamburg in einer Größenordnung von etwa 110 Mio. Euro. Damit soll der Bewegungsspielraum für Investitionen an den entsprechenden Standorten und die Investitionssicherheit verbessert sowie Risiken zukünftiger Kostensteigerungen im Vorwege abgefedert werden.
„Hamburgs Brücken“
Das Gestaltungsthema des Berichts 2004 heißt „Zueinander. Über Hamburgs Brücken“ – passend zur Elbmetropole mit 2.500 solcher Bauwerke. Brücken sind prägendes Element einer Stadt am Wasser. Brücken vereinen Stadtteile, führen Menschen zusammen und ebnen Wege zu neuen Ufern. Brücken verbinden.
Brücken bauen heißt im übertragenen Sinn für unsere Unternehmen in der Stadtentwicklung, Interessen auszugleichen und Stadtqualität zu sichern. In diesem Sinne baut der Unternehmensverbund SAGA GWG mit seiner Arbeit immer wieder Brücken in Hamburg zwischen bevorzugten Wohnquartieren und Stadtteilen mit sozialen und städtebaulichen Defiziten, zwischen alten und jungen Menschen sowie zwischen fremden und vertrauten Kulturen.
Quartiersentwicklung
Für Hamburgs städteplanerisches Konzept „Sprung über die Elbe“ unternimmt SAGA GWG besondere Anstrengungen zur Quartiersentwicklung im Raum Harburg, Neuwiedenthal, Finkenwerder, Rothenburgsort, Veddel und Wilhelmsburg, wo rund 23.000 Wohnungen der Gesellschaften liegen.
Auch die Entwicklung der Quartiere nördlich der Elbe ist und bleibt im Fokus von SAGA GWG, wie gelungene langfristige Quartiersentwicklungen beispielsweise in Jenfeld (100 Mio. Euro seit 1991), Schnelsen-Süd (Lenzsiedlung, Eimsbüttel), Rahlstedt und St. Pauli belegen.
Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 11
Unsere Aufgabe
Der Unternehmensverbund SAGA GWG bewirtschaftet rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Zahlungen aus dem Gewinn und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Haushaltskonsolidierung und zur Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zum sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung des Geschäftsmodells als Bestandshalter.