Senator eröffnet „Stubbenhaus“ der GWG in Neuwiedenthal
(11.04.2005) Am heutigen Vormittag besuchte der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Michael Freytag, die Stadtteile Finkenwerder und Neuwiedenthal, um sich in Begleitung des Vorstands von SAGA GWG über Fortschritte und Aufgabenstellungen der Quartiersentwicklung vor Ort zu informieren. Im Beisein der Presse eröffnete der Senator das Neuwiedenthaler Mieter-Veranstaltungszentrum „Stubbenhaus“.
Der Quartiersbesuch begann morgens in Finkenwerder. Im Wohngebiet Ostfrieslandstraße hat die SAGA von November 1999 bis Sommer 2005 rund 44,5 Mio. Euro investiert. Es wurden 738 Wohnungen modernisiert und durch Wohnungszusammenlegung auf 631 Wohnungen reduziert. Mitte 2005 sind die Arbeiten abgeschlossen. Der Senator sprach mit Mietern und dem Architekten.

Die zweite Station der Bereisung war Neuwiedenthal. Dort haben GWG und SAGA 2.280 Wohnungen, das ist der halbe Bestand des gesamten Stadtteils. Insgesamt investiert der Konzern hier 25 Mio. Euro. Bei rund 360 Wohnungen der GWG werden bis 2010 für rund 10 Mio. Euro Fassaden und Heizungen modernisiert. Im Wohngebiet Stubbenhof wurden mit Mieterbeteiligung die Außenanlagen mit einem „Drachentalpark“ neu gestaltet. Im Frühjahr 2006 werden die gesamten Außenanlagen fertig gestellt sein. Die GWG saniert derzeit eine betreute Seniorenwohnanlage am Gerdauring für rund 4 Mio. Euro. Ab Sommer 2005 werden dort 38 hochwertige Seniorenwohnungen bereit stehen.
Auch die SAGA investiert erheblich in ihre Neuwiedenthaler Bestände, zum Beispiel 5 Mio. Euro für Fassadenwärmedämmung („Hüllenprogramm“), Dächer und Fenster für rund 350 Wohnungen; außerdem 5 Mio. Euro für die kürzlich fertig gestellte SAGA-Seniorenwohnanlage „Neuwiedentaler Weitblick“ in einem Hochhaus im Striepenweg 40 in unmittelbarer Nähe der S- Bahnstation Neuwiedenthal und des EKZ „Galleria“.
Der Senator eröffnete feierlich das Veranstaltungszentrum der GWG „Stubbenhaus“, Stubbenhof 2, 21147 Hamburg. Im Beisein von Vertretern von Stadtteilinitiativen, Nachbarn, Orts- und Bezirksamtsleiter sowie der Presse wurden Grußworte gesprochen: vom Senator, dem neuen Bezirksamtsleiter für Harburg, Torsten Meinberg, und von Michael Sachs, Mitglied der Geschäftsführung von GWG und Mitglied des Vorstands der SAGA. Im Stubbenhaus diskutierte der Senator anschließend mit Stadtteilinitiativen und Mietergruppen.

Bildinformation: Sprechen im Stubbenhaus in Neuwiedenthal mit Anwohnern und Stadtteilinitiativen: (v. l.) Harburgs Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg, Senator Dr. Michael Freytag, SAGA GWG Vorstandsmitglieder Michael Sachs und Willi Hoppenstedt.
Das neue GWG-Veranstaltungszentrum „Stubbenhaus" soll Mieter- und Stadtteilinitiativen als Raum und Anlaufstelle für ihre vielfältigen Aktivitäten dienen. Die Mittel für das in sieben Monaten errichtete Stubbenhaus in Höhe von 500.000 Euro wurden von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und der GWG zur Verfügung gestellt. Im Haus angeboten werden Beratungs-, Hilfs- und Freizeitangebote von sozialen Trägern. Auch das neue GWG-Hauswartbüro ist dort.
Insgesamt bietet Neuwiedenthal Natur und günstiges Wohnen. In unmittelbarer Nähe zum Alten Land, den Harburger Bergen und dem Wildpark Schwarze Berge finden Bewohner attraktiven Wohnraum zu angemessenen Preisen und hochwertige Freizeitangebote, eine gute Nahversorgung und mit der S-Bahn einen direkten Anschluss an Hamburgs City in 25 Minuten.
Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 11
Unsere Aufgabe
Der Unternehmensverbund SAGA GWG bewirtschaftet rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Dividendenzahlungen und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Haushaltskonsolidierung und zur Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Konzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zum sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung des Geschäftsmodells als Bestandshalter.