Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück XXL Kunst: Hamburgs höchste Ausstellung

14 Riesenbilder an GWG-Hochhäusern in Mümmelmannsberg

(27.10.2004) An den Hochhäusern in Mümmelmannsberg sind 14 riesige Kunstbilder (16 mal 6 Meter!) zum Wochenende aufgehängt worden. Männer an Seilen vollbrachten in etwa 30 Metern Höhe am Freitag das Kunststück, die bedruckten Riesenplanen zu entrollen und an der Betonfassade zu befestigen. Entsprechend der Straßennamen in Mümmelmannsberg wurden Reproduktionen der berühmten Meister Franz Marc, August Macke, Gustav Klimt und Wassily Kandinsky gehängt. Im Beisein von Hamburgs Kultursenatorin wurde Hamburgs höchste Kunstausstellung eröffnet. Eintritt frei und per Spaziergang zu besichtigen.

Die XXL Kunst an Fassaden mit sechs bis 13 Stockwerken ist eine spektakuläre Aktion des Stadtteilmarketings Mümmelmannsberg. Dieses Stadtteilmarketing wird von der Gesellschaft für Sozialmanagement und Projekte, ProQuartier, betrieben - im Auftrag von elf Wohnungsgesellschaften in Mümmelmannsberg. Gemeinsames Ziel ist es, das soziale und kulturelle Miteinander im Stadtteil zu fördern und lebendig zu gestalten. Partnerliste siehe unten.

Gemeinsam mit dem Stadtteilmarketing Mümmelmannsberg und im Beisein der Presse fand sie Vernissage XXL Kunst am Freitag, 29. Oktober 2004, 11.00 Uhr, Rahewinkel 5 (Dachterrasse), 22115 Hamburg, statt. Dabei wurde am Haus gegenüber am GWG-Hochhaus Kandinskyallee 20 eines der Riesenbilder (Klimt, „Der Kuss“) von den Kletterkünstlern der Hamburger Firma Ropeworx in luftiger Höhe entrollt. Die gesamte Festmachaktion dauerte rund 45 Minuten.

Bei der Megabild-Enthüllung auf dem Dach sprachen:

• Prof. Dr. Karin v. Welck, Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg, mit Grußwort zu XXL Kunst im Quartier
• Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, spricht über kulturelle Aktivitäten des Bezirks in Mümmelmannsberg
• Michael Sachs, Vorstandsmitglied SAGA GWG, erläutert den Stellenwert kultureller Arbeit im Rahmen des Stadtteilmarketing für die elf Wohnungsunternehmen
• Künstler Mike Holland, seit 15 Jahren Organisator und Förderer von örtlichen Künstlergruppen, verweist auf den Entstehungs- und Wirkungszusammenhang zwischen großer und kleiner Kunst am Beispiel Mümmelmannsberg


Auf einem kleinen Rundgang „um die Häuser“ besuchten die Gäste das Atelier die Frauenmalgruppe „Wir“ mit Ingrid Ehmke, Kleine Holl 8, den „Künstlerkeller“ mit Hildegard Klünder, Bienenbusch 1, und die Kunst- und Kulturtage Mümmelmannsberg mit Werner Vogel.


Kunst-Hinweis
„Kunst- und Kulturtage Mümmelmannsberg“ mit 110 Künstlern und Kunsthandwerkern am Wochenende, 6. und 7. November, ab 11.00 Uhr in den Räumen der Gesamtschule Mümmelmannsberg (gsm), Mümmelmannsberg 75, 22115 Hamburg.

 

Partner Stadtteilmarketing Mümmelmannsberg:



Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG, Tel. 63 80 00
Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG, Tel. 202 00 30
Baugenossenschaft Deutsches Heim-Union eG, Tel. 51 49 43 18
Baugenossenschaft FLUWOG-NORDMARK eG, Tel. 531 09 10
Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG, Tel. 21 11 00 33
Baugenossenschaft KOLPING eG, Tel. 652 40 52
Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG, Tel. 72 56 00 16
GWG Gesellschaft für Wohnen und Bauen mbH, Tel. 694 44 86 00
HANSA Baugenossenschaft eG, Tel. 69 20 10
SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft Hamburg, Tel. 380 10 36 00
Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Wandsbek eG, Tel. 696 95 90

 

Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 3 80 10-91 10


Der Unternehmensverbund SAGA GWG bewirtschaftet rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Dividendenzahlungen und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Haushaltskonsolidierung und zur Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Gleichordnungskonzern eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zum sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung des Geschäftsmodells als Bestandshalter.