Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück Senator Dr. Michael Freytag besucht die grüne Elbinsel mitten in der Stadt
  • Aufwertungen der Stadtteile durch Neubau, Modernisierungen und Infrastrukturverbesserungen der SAGA für 140 Mio. Euro
  • Wilhelmsburg: Denkmalgeschützte Fassaden aus den 1920er Jahren in der Veringstraße werden wieder hergestellt

(05.08.2004) Mit dem Sprung über die Elbe wird Hamburgs Süden seine Qualitäten weiter entwickeln, seine Chancen nutzen und der wachsenden Stadt neue, wesentliche Impulse geben. Der Elbinsel mit Wilhelmsburg, Kirchdorf und Veddel kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Wilhelmsburgs Mitte ist nur sechs Kilometer vom Hamburger Rathaus entfernt. Acht Brücken verbinden das Stromspaltungsgebiet zwischen Norder- und Süderelbe mit dem Hamburger „Festland“. Die grüne Insel mitten in der Stadt ist geprägt von einer einmaligen Vielfalt von Menschen, Ideen, Lebensstilen, Architektur und Landschaften.

Senator Dr. Michael Freytag besuchte heute in Begleitung der Geschäftsleitung von SAGA GWG, Lutz Basse, Willi Hoppenstedt und Michael Sachs, für mehr als fünf Stunden die Elbinsel. Der Senator informierte sich vor Ort über die Modernisierungserfolge und Infrastrukturverbesserungen von SAGA GWG, dem größten Vermieter auf der Insel, sowie über Erfahrungen mit der Integration von Ausländern und der besonderen Mitwirkung von Stadtteilinitiativen an politischen Entscheidungen. Begegnungen mit Vertretern von Mieter- und Stadtteilinitiativen sowie mit Quartiersentwicklern und türkischen Gruppen fanden statt. Darüber hinaus lernte der Senator die Naturräume Wilhelmsburgs mit Gärten, Schutzgebieten und Stränden kennen, und erlebte, wie überraschend grün und groß die Insel ist. Beachten Sie dazu bitte unsere Karte.

Vor Medienvertretern in den Räumen der „Entwicklungspartnerschaft Elbinsel“, Veringstraße 65, erklärte Lutz Basse, Geschäftsleitung SAGA GWG: „In den zehn Jahren seit 1994 bis heute hat die SAGA Investitionen von insgesamt 140 Mio. Euro auf der Elbinsel im Rahmen ihrer Bautätigkeit zur Aufwertung der Stadtteile durch Modernisierungen und Infrastrukturverbesserungen erbracht. Dazu zählt auch die jetzt begonnene Sanierung der denkmalgeschützten Fassaden aus den 1920er Jahren in der Veringstraße, Nr. 51 bis 91, wo wir über eine Strecke von 300 Gebäudemetern die architektonischen Reize des damaligen expressionistischen Baustils auch farblich wieder herausarbeiten werden. Dies wird dem Ansehen des bisher von machen unterschätzten Quartiers dienen.“


Bei der Begehung traf der Senator unter anderem Vertreter der

  • SAGA-Geschäftsstelle Wilhelmsburg, Schwentnerring 6, 21109 Hamburg, Tel. (040) 380 10 23 00, 
  • „Entwicklungspartnerschaft Elbinsel“,
  • ProQuartier Gesellschaft für Sozialmanagement und Projekte mbH, 
  • Mieterinitiative Kirchdorf-Süd e. V., 
  • Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg, 
  • d*Ing. Planung GbR, 
  • Ortsamt Wilhelmsburg, 
  • Türkischer Elternbund, 
  • GEWOBA Entwicklungsgesellschaft, Bremen.

 

Ihre Ansprechpartner:

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Pressestelle
Tel.: (040) 428 40 – 20 51 / 20 58, Fax.: 428 40 – 37 35
E-Mail: Helma.Krstanoski@bsu.hamburg.de


Mario Spitzmüller, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Tel. (040) 3 80 10 91 10


Der Unternehmensverbund SAGA GWG bewirtschaftet rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Dividendenzahlungen und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Haushaltskonsolidierung und zur Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Verbund eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zum sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung des Geschäftsmodells eines Bestandshalters.