Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück Heimfeld hat sich gemacht!

Sichtbarer Erfolg nach zehn Jahren Quartiersentwicklung des ehemaligen „Problemstadtteils“

(07.05.2004) Das Quartier in Harburg mit seinen rund 5.700 Einwohnern hat sich in den vergangenen Jahren enorm zum Positiven entwickelt. Anfang der 90er Jahre galt das Wohnviertel zwischen Stader Straße (B 73) im Norden und Alter Postweg im Süden wegen seiner sozialen Problemlagen als die „Bronx von Harburg“. Heute, nach zehn Jahren intensiver sozialer und baulicher Quartiersentwicklung, hat die Stadt Hamburg in Heimfeld einen verwandelten Stadtteil mit integrierten Nachbarschaften, familienfreundlichen Wohnungen und attraktiven Spiel-, Sport- und Grünanlagen. Heimfeld hat sich gemacht.

Die SAGA als größter Wohnungsanbieter im Quartier veranstaltet ein Modernisierungsfest auf dem zentralen „Naumi-Platz“, Friedrich-Naumann-Straße 9, Hamburg-Heimfeld. Der Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Heinrich Doppler, eröffnet das Fest heute mittag im Beisein der Presse mit den Worten: „Der Abschluss der Modernisierungsarbeiten ist ein Signal des Aufbruchs für Heimfeld.“    

Nach einer Begrüßung durch die Leiterin der SAGA-Geschäftsstelle Harburg, Petra Neykov, sprechen Propst Jürgen Bollmann und Staatsrat Dr. Heinrich Doppler Grußworte. Im Anschluss beginnt das SAGA-Modernisierungsfest auf dem „Naumi“-Platz mit Festzelt, Live-Musik, Kletterspielen, Kinderschminken, Show-Kochen und Animateuren.

Die SAGA hat ihre rund 1.000 Wohnungen in Heimfeld aufwändig modernisiert. Aus ehemaligen Kleinstwohnungen mit Ofenheizung ohne Bad sind durch Zusammenlegungen und Grundrissveränderungen und den Anbau von Balkonen 660 attraktive und zeitgemäß ausgestattete Wohnungen in zwei- bis viergeschossiger Bauweise entstanden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 40 Mio. Euro. Die öffentliche Förderung garantiert günstige Mieten. In diesen Tagen werden in der Grumbrechtstraße 25 und 25 a die letzten 23 der vielen sanierten, neuen Wohnungen bezogen. Damit finden zehn Jahre Quartiersentwicklung durch eine nachhaltige, gemeinsame Anstrengung von Bezirk, Schulen, sozialen Trägern, Kirchen, dem Förderverein Heimfeld, der Wohnungsgesellschaft SAGA und der Fachbehörden nun einen erfolgreichen Abschluss.

Die Planungen zur damals dringend notwendigen Sanierung des ehemaligen Hafenarbeiterviertel Harburgs, Heimfeld, begannen schon 1992. Der Stadtteil hatte mit einer auffälligen Häufung sozialer Probleme umzugehen. Anzeichen von Verslummung waren nicht zu übersehen. Die damals Verantwortlichen im Quartier entschlossen sich zum gemeinsamen Handeln. Schon 1994 waren die ersten baulichen Verbesserungen mit der Fertigstellung des ersten Modernisierungsabschnitts der SAGA erkennbar.

Die SAGA ist 1997 für die Modernisierung der Wohnanlage Friedrich-Naumann-Straße (1 - 40) und Woellmerstraße (17 -38) mit dem Bauherrenpreis vom Bund Deutscher Architekten, dem Deutschen Städtetag und dem Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen (GdW) ausgezeichnet worden.

Mit Hilfe des Hamburgischen Programms soziale Stadtteilentwicklung konnten neben baulichen Modernisierungen viele Projekte in Heimfeld realisiert werden. Soziale Arbeit und Integrationsprojekte unterschiedlicher sozialer Einrichtungen ergänzten das Modernisierungsprogramm der SAGA. Die Außenanlagen des Wohngebiets wurden von einem Gartenarchitekten gemeinsam mit den Mietern in intensiven Abstimmungsprozessen geplant und mit finanzieller Unterstützung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt verwirklicht.

Fotohinweis:
(v. l.) SAGA-Vorstandsmitglied Willi Hoppenstedt, die Leiterin der SAGA-Geschäftsstelle Harburg, Petra Neykov, Propst Jürgen Bollmann und Staatsrat Dr. Heinrich Doppler.


Ihr Ansprechpartner:
Mario Spitzmüller, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fon 040 - 380 10 91 10

 

SAGA GWG bewirtschaften im Unternehmensverbund rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Dividendenzahlungen und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Haushaltskonsolidierung und zur Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Verbund eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung unseres Geschäftsmodells.