Kunstwerk in Seniorenwohnanlage fertiggestellt
(29.03.2004) Auf noch feuchtem Kalkmörtel ausgeführte Malereien – so entstehen Fresken, eine altmeisterliche Maltechnik, die während der Renaissance zur Zeit von Leonardo da Vinci (1452 – 1519) ihre Blüte hatte. Diese alte Technik kombiniert die Hamburger Künstlerin Alexandra Erttmann-Baradlaiova mit moderner, leichter Linienführung und kräftigen Farben. Das neue Wandfresko in der Empfangshalle der neuen Seniorenwohnanlage St. Pauli Am Elbpark führt thematisch durch eine fantastische Welt aus Wasser, Erde und Luft, beginnend mit dem Ursprung des Lebens. Auf 100 m² Wandfläche ist in sechs Monaten künstlerischer Arbeit Hamburgs größtes Fresko entstanden – gefördert von dem Hamburger Wohnungsunternehmen GWG.
Auf der heutigen Einweihung sprachen vor Senioren und der Presse der GWG-Geschäftsführer, Michael Sachs, und der Baudezernent Hamburg-Mitte, Peter Gero. Gezeigt wurde ein kurzer Film, der während des aufwendigen Herstellungsprozesses des Wandfreskos entstanden ist.
Die geförderte Seniorenwohnanlage am Zirkusweg auf dem Gelände des ehemaligen Hafenkrankenhauses ist im Mai 2002 bezogen worden. Die 204 altengerechten Wohnungen, davon 10 barrierefrei und behindertengerecht, sind alle vermietet. 230 Senioren ab 60 Jahre mit mittleren und kleinen Einkommen leben in der betreuten Wohnanlage. Eine Hausbetreuerloge ist von 7.00 bis 22.00 Uhr besetzt. Geboten werden Kiosk, Friseur, Fußpflege, Wintergärten, eine Bücherei und Pflegevollbäder zur allgemeinen Nutzung. Die Investition betrug für die GWG rund 15 Mio. Euro.
Kunst in Wohngebäuden hat Tradition bei GWG: In den Hochhäusern Korachstraße 1-9 hängen dauerhaft 63 Bilder von Hamburger Künstlern; im Neuwiedenthaler Striepenweg 45 hängen sind die Hausflure mit Kunstwerken ausgestattet, in Mümmelmannsberg ist im Februar eine Schau mit 70 Werken auf 12 Stockwerken eröffnet worden und für den Osdorfer Born ist eine weitere Ausstellung geplant.
Die Künstlerin Alexandra Erttmann-Baradlaiova wurde 1948 in Bratislava, Tschechoslowakei, geboren. Sie lebt und arbeitet seit 1968 in Deutschland. Zwischen 1969 und 1975 studierte sie an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg.
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Mario Spitzmüller, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fon 040 - 380 10 91 10
SAGA-GWG bewirtschaften im Unternehmensverbund rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Dividendenzahlungen und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Haushaltskonsolidierung und zur Stadtqualität der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA-GWG 2010“ verfolgt der Verbund eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung unseres Geschäftsmodells.