Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück 500 Wohnungen für junge Menschen

Erfolgsbilanz für das Projekt „Jugend & Wohnen“

(17.02.2004) Durch das Projekt „Jugend & Wohnen“ der Lawaetz-Service GmbH ist im Februar 2004 die 500ste Wohnung seit Projektbeginn 1994 vermittelt worden. Diese Wohnung, eine 1-Zimmer-Wohnung mit Wohnküche der SAGA in Hamburg-Wilhelmsburg, wurde heute mittag an eine 18-jährige Auszubildende übergeben. Die junge Frau empfing den Schlüssel zu ihrer ersten eigenen Wohnung aus den Händen des Leiters der SAGA-Geschäftsstelle Wilhelmsburg, Dittmar Loose. Die Schlüsselübergabe fand statt im Beisein der Presse und der Geschäftsführerin der Lawaetz-Service GmbH, Beate Behn, sowie des Leiter der Abteilung "Überregionale Förderung und Beratung" des Landesjugendamts (BSF), Dr. Herbert Wiedermann.

Der Großteil der bisher vermittelten 500 Mietverhältnisse wurde in Zusammenarbeit mit den beiden Wohnungsunternehmen SAGA und GWG, die mehr als die Hälfte dieser Wohnungen zur Verfügung stellten, sowie Hamburger Genossenschaften abgeschlossen.

Die Behörde für Soziales und Familie (BSF) finanziert „Jugend & Wohnen“, um jungen Menschen, die in Jugendwohnungen leben, zu einer ersten, eigenen Wohnung zu verhelfen. Die Betroffenen machen häufig die Erfahrung, dass Vermieter meist nicht bereit sind, ihnen Wohnungen zu vermieten, weil sie ein niedriges Einkommen beziehen und aus der Jugendhilfe kommen. An dieser Stelle setzt das Projekt „Jugend & Wohnen“ an, indem den Vermietern die Begleitung der Mietverhältnisse garantiert und die finanziellen Risiken für einen bestimmten Zeitraum durch den Projektträger übernommen werden. Diese Garantien haben zu dem beachtlichen Erfolg von „Jugend & Wohnen“ geführt.

Die Zahl der jährlichen Vermittlungen durch „Jugend & Wohnen“  ist kontinuierlich gewachsen. 2003 wurden insgesamt 95 Wohnungen an junge Mieter übergeben. Dazu Michael Pistorius, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Hamburgischer Wohnungsunternehmen: „Die Mitarbeiter der Lawaetz-Service GmbH kümmern sich engagiert um Lösungen, wenn es Probleme mit den jungen Mietern gibt und bleiben dann so lange mit uns in Kontakt, bis das Problem vom Tisch ist.“

Den jungen Menschen wird mit der Vermittlung einer Wohnung gleichzeitig die Möglichkeit geboten, eine Perspektive für Ausbildung und Arbeit zu entwickeln. „Wer Eigenverantwortung übernehmen will, wer arbeiten oder eine Ausbildung machen will, der braucht eine Wohnung“, formuliert Beate Behn das Motto der Lawaetz-Service GmbH.

Die Finanzierung durch die Hamburger Sozialbehörde hat Beispielcharakter für andere Bundesländer. Senatorin Birgit Schnieber-Jastram: „Das Projekt ‚Jugend & Wohnen‘ hilft auf vorbildliche Weise, drohende Wohnungslosigkeit von jungen Menschen abzuwenden. Ganz im Sinne unserer Leitlinie ‚Fördern und Fordern‘ unterstützt das Projekt die Jugendlichen bei ihrem Schritt in die Selbstständigkeit. Ich wünsche den Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit.“


Ihre Ansprechpartner:

Beate Behn und Olaf Schumacher, Lawaetz-Service GmbH,
Amandastraße 60, 20357 Hamburg, Tel: 040 - 41 26 39 0,
Fax: 41 26 3915, Info@lawaetz-service.de

Anika Wichert, Pressesprecherin, Behörde für Soziales und Familie, Hamburger Straße 47, 22083 Hamburg, Tel: 040 - 42863-2889,
Fax:  42863-3849, Anika.Wichert@bsf.hamburg.de

Mario Spitzmüller, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
SAGA und GWG, Fon 040 - 380 10 91 10


Die Lawaetz-Service GmbH ist schwerpunktmäßig in der Wohnungsversorgung von Menschen mit besonderem Unterstüzungsbedarf engagiert. Sie verwaltet Wohnungsbestände für die Freie und Hansesatdt Hamburg sowie ihre Gesellschafterin, die Johann Daniel Lawaetz-Stadtentwicklungs GmbH.

SAGA GWG bewirtschaften im Unternehmensverbund rund 135.000 Wohnungen, davon knapp die Hälfte frei finanziert. Der Gleichordnungskonzern leistet mit Dividendenzahlungen und Quartiersentwicklung im Sinn einer „Stadtrendite“ erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und zur Haushaltskonsolidierung der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit dem Unternehmenskonzept „SAGA GWG 2010“ verfolgt der Verbund eine nachhaltige, qualitative Wachstumsstrategie zur Sicherung von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und des sozialen Ausgleichs in den Wohnquartieren als ökonomische Voraussetzung unseres Geschäftsmodells.