Wohnen in Hamburg
Druckversion <<  Zurück 90 Jahre SAGA GWG in der Freien Akademie der Künste

Ausstellung zur Unternehmensgeschichte im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers

(26.05.2009) Die Freie Akademie der Künste am Hamburger Hauptbahnhof zeigt im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers (2. Juni bis Ende September) eine Ausstellung zur Unternehmensgeschichte von Hamburgs Wohnungskonzern vom 4. bis 28. Juni. Titel: „SAGA GWG – Der Hamburger Weg. 90 Jahre sozialer Wohnungsbau und Quartiersentwicklung“. Geöffnet ist die Schau dienstags bis sonntags 11.00 bis 18.00 Uhr, Klosterwall 23, 20095 Hamburg (U1 Station Steinstraße).

Die Fotos zeigen dieselbe SAGA-Wohnsiedlung in der Bunsenstraße im Stadtteil Ottensen im zeitlichen Wandel mit Bildern von 1926 und von heute.

Gezeigt werden die parallel verlaufenden historischen Entwicklungen der großen städtischen und gewerkschaftlichen Wohnungsunternehmen Hamburgs mit ihren Vorgängergesellschaften bis heute.

Allen voran die 1922 in Altona gegründete SAGA, die 1972 mit drei weiteren städtischen Gesellschaften verschmolz, Seite an Seite mit der vergleichsweise jungen GWG, die 1988 gegründet wurde und damals die Bestände der ehemaligen Neuen Heimat Nord übernahm.

Mit der Ausstellung dokumentiert sich auch die genau 10jährige Konzernentwicklung von SAGA GWG. Heute ist das städtische Unternehmen gekennzeichnet durch seine bedeutende, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und sein spürbares Engagement für den sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren, Zahlen folgen unten.

Die Vernissage veranstalten gemeinsam die Freie Akademie der Künste, die Hamburgische Architektenkammer und SAGA GWG am Mittwoch, 3. Juni 2009, 18.00 Uhr, Klosterwall 23, 20095 Hamburg (über dem Kunstverein). Die Grußworte sprechen Horst von Bassewitz, Sektionsvorsitzender Baukunst, Lutz Basse, Vorstandsvorsitzender SAGA GWG, und der Kurator der Ausstellung, Dr. Ralf Lange vor geladenen Gästen.

Die Ausstellung zeigt großformatige Schautafeln, historische Fotos und künstlerische Exponate, die im Rahmen der Stadtteilarbeit entstanden sind, sowie Filmausschnitte aus dem Stadtteilfernsehen „WIR in Hamburg“ beim Stadtsender Hamburg1.

Ergänzt wird die Schau durch zwei Veranstaltungen in den Räumen der Akademie:

Montag, 8. Juni 2009, 18.30 Uhr,
Diskussion zur aktuellen Situation des Wohnungsbaus:

„Werden in Hamburg zu wenige Wohnungen gebaut?“

Teilnehmer:

Dr. Stephan Hugo Winters, Staatsrat in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Lutz Basse, Vorstandsvorsitzender SAGA GWG
Andreas Ibel, Vorsitzender des Landesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen
Michael Fiebig, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Bezirk Hamburg-Nord
Renate Szameitat, Geschäftsführerin GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung
Prof. Dr. Lothar Hübl, Mitautor der Studie "Wohnungsmangel in Deutschland" (2009) des Eduard-Pestel-Instituts, Hannover

Moderation: Ullrich Schwarz, Hamburgische Architektenkammer

 

Donnerstag, 25. Juni 2009, 17.00 - 20.00 Uhr,
Vier Fachvorträge an einem Abend:

Neue Heimat, SAGA und der Wohnungsbau in Hamburg seit 1922

Dr. Ralf Lange: Von der Gründung der SAGA bis zum Ende der NS-Zeit. Wohnungsbau in Hamburg 1922 – 1945
Dr. Peter Kramper: Neue Heimat – Gewerkschaftlicher Wohnungs- und Städtebau 1950 – 1982
Norbert Baues: Die Neue Heimat in Bild und Ton, Fotos und Filme aus dem Hamburgischen Architekturarchiv
Prof. Dr. Gert Kähler: Vom Wiederaufbau bis zur HafenCity Wohnungsbau in Hamburg 1945 bis heute

 

Heute ist SAGA GWG mit 130.000 Wohnungen und 1.500 Gewerbeobjekten Hamburgs großer Vermieter und zugleich Deutschlands größtes kommunales Wohnungsunternehmen. SAGA GWG erwirtschaftet heute ein Nachsteuerergebnis von rund 100 Mio. Euro bei etwa 850 Mio. Euro Jahresumsatz, beschäftigt 850 Mitarbeiter und investiert jedes Jahr mehr als 200 Mio. Euro in die Bestände.


Zitat aus der Pressemeldung der Freien Akademie der Künste (26.05.2009):

„(…) Die Ausstellung in der Freien Akademie der Künste stellt die Geschichte des Wohnungskonzerns SAGA GWG und seiner Vorläufer von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart dar. Die Siedlungen der großen Hamburger Wohnungsbaugesellschaften haben die Baukultur der Hansestadt in den vergangenen 90 Jahren maßgeblich geprägt.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die besondere soziale und wohnungspolitische Verantwortung dieser historisch herausragenden Träger des öffentlich geförderten Wohnungsbaus und ihre Bedeutung für die spezifisch hamburgische Entwicklung von Architektur und Baukultur gelegt. 26 ausführliche Informationstafeln und zahlreiche historische Originalaufnahmen vermitteln einen guten Überblick über 9 Jahrzehnte sozialen Wohnungsbaus und Stadtteilentwicklung in Hamburg.“

www.fadk.de


Carl Mario Spitzmüller, Leiter Unternehmenskommunikation,
Tel. (0 40) 4 26 66-91 10

SAGA GWG: Wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Ausgleich Wir vermieten 130.000 Wohnungen und 1.500 Gewerbeobjekte und leisten mit Zahlungen an den Gesellschafter sowie Quartiersentwicklungen erhebliche Beiträge zur Stadtqualität und Vermögenssicherung der Freien und Hansestadt Hamburg. Als städtischer Konzern verfolgen wir eine ausgewogene Wachstumsstrategie für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und zugleich für den sozialen Ausgleich in den Wohnquartieren. Diese Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg und sozialer Verantwortung stabilisiert Hamburgs Nachbarschaften und ist Voraussetzung für unseren Erfolg als Vermieter und Bestandshalter.