Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit als zentraler Baustein der Unternehmensstrategie

Neubauprojekt Straßburger Straße / Eulenkamp, Foto: Thomas Duffé
Neubauprojekt Straßburger Straße / Eulenkamp, Foto: Thomas Duffé

Nachhaltigkeit ist in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht von zentraler Bedeutung für SAGA GWG. Attraktive Neubauten mit günstigen Mieten, eine ganzheitliche Quartiersentwicklung, die konsequente Umsetzung unseres energetischen Strukturkonzeptes sowie die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft bilden dafür die wesentlichen Bausteine.

Nachhaltigkeitsbericht

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Nachhaltigkeitsbericht 2014
Herausforderung Zukunft. SAGA GWG handelt mit Weitblick

Nachhaltigkeit ist bei SAGA GWG seit Jahrzehnten gelebte Normalität. Über das Kerngeschäft hinaus hat das Unternehmen ein Bündel an Aktivitäten und Fördermaßnahmen entwickelt, um das Miteinander in den Stadtquartieren positiv zu unterstützen.

Der erste SAGA GWG Nachhaltigkeitsbericht stellt im Sinne von CSR für „Corporate Social Responsibility“ besondere und ausgewählte Aspekte der Übernahme von Verantwortung des Konzerns heraus, und das in ökonomischer, ökologischer, sozialer wie auch kultureller Hinsicht. Der Bericht gibt Auskunft über die Aktivitäten, Strategien, Maßnahmen und Ziele der Geschäftsjahre 2011 bis 2013 und das in den Bereichen Ökonomie, Ökologie, Stadtentwicklung, Personalmanagement und Compliance.

Einige aktuelle Zahlen dazu: Die durch den Konzernbestand verursachten CO2-Emissionen konnten gegenüber 1990 mit Stand Ende 2013 bereits um rund 60 Prozent verringert werden. Als größter Kunde der Hamburger Stadtreinigung hat SAGA GWG dazu beigetragen, dass beispielsweise der Biomüll von 33,4 Mio. Litern im Jahr 2011 auf 39,8 Mio. Liter und 2012 um 20 Prozent angestiegen ist – ein Beleg für das wachsende Umweltbewusstsein der Mieterinnen und Mieter. Vorbildlich ist SAGA GWG auch im Personalmanagement: rund 50 Prozent aller Führungskräfte im Konzern sind Frauen und das ohne Quote. Als Hamburgs größter Ausbilder für Immobilienkaufleute beschäftigte das Unternehmen 2014 46 Auszubildende.

Der SAGA GWG Nachhaltigkeitsbericht als Download

Konzept für nachhaltigen Neubau

SAGA GWG steht für eine sichere und sozial verantwortliche Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnraum. Im Rahmen des „Bündnis für das Wohnen“ hat der Hamburger Senat den Bau von 6.000 neuen Wohnungen pro Jahr als Ziel ausgegeben. SAGA GWG wird mit Baubeginnen von 1.000 Wohnungen pro Jahr einen Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes leisten.

Sämtliche Neubauaktivitäten stehen im Kontext einer nachhaltigen Strategie und werden zur weiteren Stabilisierung der Quartiere beitragen. Der ökonomische Erfolg der vergangenen Jahre bildet dabei die Voraussetzung für weiterhin hohe Bestandsinvestitionen und eine aktive Gestaltung des sozialen Ausgleichs.

Nachhaltige Quartiersentwicklung

Plan zum IBA-Projekt Weltgewerbehof im Weltquartier in Wilhelmsburg
Plan zum IBA-Projekt Weltgewerbehof im Weltquartier in Wilhelmsburg

Die ausgewogene Entwicklung der Hamburger Wohnquartiere ist ein primäres Ziel des Geschäftsmodells von SAGA GWG. Hierfür stellt die seit vielen Jahren verfolgte sozial verträgliche Mieten- und Belegungspolitik einen wesentlichen Baustein dar. Das mit dem Gesellschafter abgestimmte Mietenkonzept soll dem Anstieg des Hamburger Mietenspiegels entgegenwirken. Insofern werden die möglichen Ertragspotenziale entsprechend der sozialen Verantwortung nicht vollständig ausgeschöpft. Basis einer aktiven Gestaltung der sozialen und strukturellen Quartiersentwicklung bleibt die Ausrichtung auf eine nachbarschaftsorientierte Vermietung, die der Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität dient.

Dabei sieht sich SAGA GWG sowohl einer sozial verträglichen und angemessenen Wohnraumversorgung als auch der energetischen und städtebaulichen Nachhaltigkeit verpflichtet. Im Hinblick auf mögliche Zielkonflikte sucht SAGA GWG im Rahmen einer ganzheitlichen Quartiersstrategie im Dialog mit der Stadt nach der jeweiligen optimalen Projektlösung. Der Erhalt der vorhandenen städtebaulichen Qualitäten, insbesondere der Erhalt der Backsteinfassaden sowie eine integrative Wohnungspolitik, stellen wesentliche Merkmale der Projekte dar.

Energetisches Strukturkonzept

Gerüstbanner von SAGA GWG
Gerüstbanner von SAGA GWG

Aufgrund des energiepolitischen Anspruchs steht für den Konzern SAGA GWG die durch energetische Modernisierung der Bestandsgebäude und energetisch optimierte Neubauten erzielbare Reduktion der CO2-Emissionen im Mittelpunkt der Strategie. Die vollständige Umsetzung des anspruchsvollen Klimaschutzkonzepts der Freien und Hansestadt Hamburg wird durch die im Geschäftsjahr 2011 verabschiedete und in dem Energetischen Strukturkonzept SAGA GWG Gutes Klima für Hamburg festgehaltene E³nergie-Strategie gewährleistet. Diese E³nergie-Strategie basiert auf der simultanen Betrachtung der Handlungsfelder

EnergieEffizienz - EnergieEinsparung - Erneuerbare Energien.

In Verbindung mit einem erhöhten Einsatz regenerativer Energien hat SAGA GWG die angestrebte Reduktion der CO2-Emissionen um 40 Prozent (Basis 1990) bis zum Jahr 2020 bereits heute erreichen können (Reduktion der CO2-Emissionen bereits 2013 um 60 Prozent). Aufgrund der konzeptionellen Maßnahmen konnte der durchschnittliche Heizenergieverbrauch auf 117,6 kWh/m² und der CO2-Ausstoß auf 24,7 kg/m² pro Jahr reduziert werden.

SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft

Ein gefördertes Projekt der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft: "Youngstar Festival 2013" auf Kampnagel, Foto: Andreas Bock
Ein gefördertes Projekt der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft: "Youngstar Festival 2013" auf Kampnagel, Foto: Andreas Bock

Die von SAGA GWG gegründete Stiftung unterstreicht die auf nachhaltige Quartiersentwicklung ausgerichtete Strategie des Konzerns. Der ausschließliche und unmittelbare Stiftungszweck ist die Förderung kultureller Zwecke, Bildung und Erziehung sowie Jugend- und Altenhilfe.

Damit leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag

  • zur Integration unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in den Hamburger Wohnquartieren,
  • zu einem sozial ausgeglichenen, guten nachbarschaftlichen Verhältnis sowie
  • zur Steigerung der Akzeptanz bestehender Unterschiedlichkeiten.

Für weitere Informationen zu Stiftungsprojekten, Antragsmöglichkeiten, Ziel und Zweck klicken Sie auf die Webseiten der Stiftung Nachbarschaft.